31 Mai 2014

Rezension zu "Grace Valley ~ Im Schutz des Morgens" von Robyn Carr

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Titel: Grace Valley ~ Im Schutz des Morgens [Orginialtitel: Deep in the Valley]
Autor: Robyn Carr
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A] Taschenbuchausgabe
Seitenanzahl: 336
Meine Wertung: Drei Vögelchen
Verlag: MIRA
ISBN: 978-3-95649-019-4
Will ich kaufen!


Tagsüber schließt niemand die Türen ab, auf den Fensterbänken stehen köstlich duftende Kuchen zum Auskühlen und die Bewohner sind wie eine Familie. Das ist es, was June Hudson so an ihrem Heimatstädtchen Grace Valley mag. Und weshalb sie nach ihrem Studium in der Großstadt zurückgekehrt ist, um die Arztpraxis ihres Vaters zu übernehmen. Sie geht mit Herz und Seele in ihrer Arbeit auf und kümmert sich zu jeder Tages- und Nachtzeit um die Menschen im Ort. Platz für Romantik bleibt da nicht. Bis ein gut aussehender Unbekannter ihren Weg kreuzt und sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben, denn Jim Post muss seine Identität verbergen.


Nun, was gibt es zu diesem Roman zu sagen? Ich will nicht gemein klingen, denn auf seine eigene Art war das Buch ja schon ganz nett zu lesen. Aber ich finde die Story irgendwie ein bisschen langweilig. Mir fehlt irgendwie der rote Faden, es kam zumindest bei mir keine wirkliche Spannung auf und die Charaktere blieben recht... wie soll ich sagen?... naja, irgendwie blass durch den stetigen Wechsel der Perspektiven. In diesem Buch sind viele kleine Geschichten, die sich natürlich alle um die Bewohner des Städtchens Grace Valley drehen, zusammengestückelt und durch die Ärztin June miteinander verknüpft. Ich denke, das ist auch so beabsichtigt, aber wie gesagt, auf mich wirkt die Story dadurch halt ziemlich dünn, es fehlt irgendwie die Tiefe, weil einfach auf zu viele Geschichten eingegangen wird.
Demnach fand ich auch die kleine Liebesgeschichte zwischen der Hauptprotagonistin June und ihrem strahlenden Traumtyp Jim, die sich ja auch durch die nächsten Bände der Reihe ziehen soll, ziemlich lasch. Vermutlich wird das ganze noch intensiviert in den folgenden Bänden, aber das erste Buch alleine war alles andere als fesselnd und das sollte ja eigentlich doch anders sein, oder nicht? Die zwei treffen sich irgendwie ein paar mal kurz (Und diese Treffen werden auch nur kurz angeschnitten) und schon ist es die große Liebe. Zumindest macht es auf mich den Eindruck, dass das so wirken soll. Und das hat einfach den Effekt, dass es zum einen einmal unrealistisch und zum anderen ein bisschen lächerlich wirkt. Obwohl das Menschen, die an Liebe auf den ersten Blick glauben, vielleicht anders gehen wird. Ich bin normalerweise eine hoffnungslose Romantikerin, aber für mich bedeutet Liebe halt einfach, dass man den anderen wirklich, wirklich kennt. Denn wie soll man jemanden lieben, von dem man gar nicht alles weiß? Denn jedes kleines Detail macht doch den Menschen, den man liebt, aus. Wenn ihr versteht, was ich meine.
Durch den Perspektivenwechsel ist wahrscheinlich auch klar, dass das ganze immer in der dritten Person geschrieben ist. Ist ja logisch. Aber dadurch wirkte das Buch sogar noch ein wenig mehr distanziert und nur die Oberfläche des Ganzen kratzend. Ich lese ja generell lieber in der ersten Person, einfach weil man sich da näher dran fühlt, irgendwie, naja, meine Meinung^^ Allerdings kenne ich auch Bücher, die in der dritten Person geschrieben sind, die das trotzdem hervorragend hinbekommen. Allerdings ist das bei Grace Valley ganz und gar nicht der Fall. Schade.


Warme Farben, traumhafte Landschaft, zauberhafter Himmel, das ganze wirkt sehr idyllisch. Naja, das Cover sieht hübsch aus und passt zum Inhalt. Zwar finde ich jetzt nicht, dass es ein Eyecatcher ist oder besonder aufregend wirkt (Womit es dann gleich nochmal zum Inhalt passt :D), aber ansonsten ist es doch hübsch, oder nicht?

Nochmal das amerikanische Cover, dass eigentlich seeehr, seeehr ähnlich ist :D



Schön flüssig zu lesen, allerdings fast bis gar keine Spannung und blass bleibende Charaktere.
Allerdings war es jetzt auch nicht furchtbar :D



Und jetzt möchte ich noch mal BLOGG DEIN BUCH danken:
Danke :3
dass ich dieses Buch rezensieren durfte^^

Und euch, meine Lieben, ein ganz, ganz schönes und sonniges Wochenende und eine zauberhafte Woche!
Sorry, dass es wieder so lange gedauert hat, aber in letzter Zeit war ich richtig, richtig, richtig mies drauf und hab nichts zu Stande gekriegt, argh, tut mir leid, ich weiß, ich bin nervig :D
Eure Natalie



11 Mai 2014

Rezension zu "Tschick" von Wolfgang Herrndorf

Kommentare:


Titel: Tschick
Autor: Wolfgang Herrndorf
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A] Taschenbuchausgabe
Seitenanzahl: 256
Meine Wertung: Vier Vögelchen
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-21651-0
Will ich kaufen!


Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

"Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann, lesen will." (Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung).

"'Tschick' ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman aus dem rätselhaften deutschen Osten, der nur einen Nachteil hat: Dass er viel zu schnell zu Ende geht." (Jörg Magenau, Deutschlandradio).


"Tschick" ist ja ein oft gelobtes Buch, und ehrlich gesagt kann ich mich den hohen Meinungen nur anschließen. Es ist irgendwie eine tolle Geschichte, spannend und absolut nicht vorausschaubar, was ein riesiges Plus ist! Nie weiß man was passiert, denn die Story ist alles andere als gewöhnlich. Ich denke, das gefällt mir mit am meisten, nämlich, dass das Buch einzigartig ist. Natürlich ist das Ganze abenteuerlich, irgendwie unglaublich, vielleicht sogar unrealistisch. Aber es ist nicht unmöglich, dieses kleine Abenteuer, welches Maiks Leben gründlich durchschüttelt. Das Buch rührt einen einfach an, Ja, es berührt einen. Es ist wie ein Anstubser. Es versetzt einen in Staunen und man muss lächeln und man muss lachen und den Mund aufreißen vor Staunen.
Auch die Charaktere sind einfach super. Sie sind nicht zu aufdringlich, nichts wirkt übertrieben und zum Augen verdrehen, wo man denkt Echt jetzt?! oder klischeebehaftet. Diese Charaktere sind richtig menschlich, was bewirkt, dass man sie ganz einfach so akzeptieren kann, wie sie sind. Man rüttelt an keinem Detail, alles wirkt einfach richtig. Ein durch und durch abgerundetes Buch. Ganz großes Lob, ehrlich.
Dann der Schreibstil. Definitiv nicht 0815. Schonungslos ehrlich, mitreißend. Also, er ist jetzt nicht so WOW-Oh-Mein-Gott-wie-krass-geil-geschrieben, er ist einfach anders, eben wie das Buch und wie die Charaktere. Einfach anders mit seinem ganz eigenem Charme.
Das mag ich sehr gerne an dem Buch.
Auch das Ende passt. Es wirkt vielleicht ein bisschen zu offen, ein bisschen zu abrupt, man denkt Nein, was? Schon zu Ende? was irgendwie schade ist. Also denkt man vielleicht, dass Ende ist blöd, aber dann nur, weil es einem nicht in den Kram passt, weil man einfach wissen will, was weiterhin passiert, und nicht, weil es tatsächlich blöd ist :D Ergibt das einen Sinn?


Das ist passend und einfach. Ich finde es schön und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen (:



Einfach perfekt. Die verschiedenen Aspekte und Bestandteile, die zu einem Buch dazu gehören, greifen wie Zahnräder perfekt ineinander und ergeben ein ganz, ganz tolles Gesamtbild.



Finde ich richtig klasse (:
Das Buch gelesen habe ich, da ich diesen Donnerstag, am 15. Mai mit meiner Klasse in das Theaterstück von diesem Buch gehen werde. Ich habe auch von dem Stück einige gute Meinungen gehört und ich freue mich schon (: Allerdings wollte ich davor schon mal das Buch gelesen haben, einfach zum Vergleich und zum Verständnis und aus Prinzip^^ Ich bin gespannt auf die Umsetzung und werde euch dann sicher mitteilen, wie es mir gefallen hat^^

Jedenfalls wünsche ich euch eine tolle Woche, für heute noch einen schönen Muttertag an alle Mamis da draußen und sowieso alles Liebe und Gute!

Eure Natalie

02 Mai 2014

Rezension zu "My Favorite Mistake - Der beste Fehler meines Lebens" von Chelsea M. Cameron

Kommentare:


Titel: My Favorite Mistake
Autor: Chelsea M. Cameron
Preis: 9,99€ [D]; 10,30€ [A]
Seitenanzahl: 404
Meine Wertung: Drei Vögelchen
Verlag: Mira
ISBN: 978-3-95649-014-9
Will ich kaufen!


Die große Liebe wagen – oder auf Nummer sicher gehen?

Taylor Caldwell weiß nicht, was sie von ihrem neuen Mitbewohner halten soll. Auf der einen Seite hat Hunter Zaccadelli diese unglaublichen blauen Augen, mit denen er direkt in ihre Seele zu schauen scheint. Auf der anderen Seite ist er ein tätowierter, Gitarre spielender Bad Boy, der etwas verheimlicht. Doch wer ist Taylor, ihm das vorzuwerfen? Sie selber hält ihre Vergangenheit unter Verschluss. Aber als plötzlich der Mann, der beinahe ihr Leben zerstört hätte, wieder auftaucht, hat Taylor sich schon auf Hunter eingelassen. Jetzt muss sie ihm ihr größtes Geheimnis anvertrauen oder alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihn für immer aus ihrem Leben zu verbannen.

"Eine wundervolle, packende und herzzerreißende Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat." Jessica Sorenson


Nun Ja, sagen wir es so: Dieses Buch ist ein buchstäbliches Klischee. Da ist dieser Bad-Boy, der das starke unabhängige Mädchen die ganze Zeit nervt, beide tun so als würden sie sich hassen, aber eigentlich mögen sie sich und natürlich haben beide eine erschütternde Vergangenheit. Kommt euch das bekannt vor?
Kein Wunder, mittlerweile findet man auf dem Büchermarkt mindestens sechsundachtzig weitere Romane, die wirklich genau den selben Plot haben. Ich will jetzt nicht sagen, ich war enttäuscht oder überrascht von dem Buch, denn um ehrlich zu sein lässt der Klappentext das ja schon vermuten. Aber ein bisschen mehr Originalität hätte ich mir schon gewünscht.
Aber fangen wir doch erst einmal mit dem Guten an:
Ich mochte den Schreibstil - er war einfach und flüssig zu lesen, es waren öfters witzige Szenen eingebaut, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, ich habe beide Charaktere gern, Taylor und Hunter und auch die Nebencharaktere. (Die sogar mehr als die Hauptprotagonisten... Meistens.)
Ich mochte den Einstieg, der einen gleich mitten ins Geschehen warf, ich mochte das schöne Happy-End.
Aber wie gesagt: Es war einfach nichts Besonderes, und auch nicht besonders spannend. Ab der ersten Seite wusste ich wie es ausgeht und das langweilt dann schon... ein bisschen.
Und obwohl ich Taylor mochte (Und Naja, wir wissen Ja, sie hat einiges durchgemacht), hat sie mich manchmal einfach unglaublich genervt. Da findet sie einen tollen Jungen, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest, sie mit Geschenken überhäuft, und den sie mag und er sie auch und damit hat sie eigentlich so verdammtes Glück und trotzdem hat sie nichts besseres zu tun, als darüber verzweifelt zu sein. Mädel, manche würden für einen Kerl wie Hunter morden, auch wenn er einen dämlichen Namen hat. Ich meine, Hunter? Ganz im Ernst? Das unterstreicht jedes Klischee in diesem Buch noch zusätzlich, wenn dieser Name daneben steht.
Es war einfach unglaublich vorhersehbar und jede "ganz zufällige" Begegnung (Ja Nee, ist klar. Zufällig), wie zum Beispiel, als sie, eben ganz "zufällig", plötzlich den selben Job haben, war ein bisschen übertrieben.


Gefällt mir recht wenig. Pink und kitschig, ebenso wie der Titel...
Außerdem bekomme ich als die Krise, weil ich die ganze Zeit "Favourite" schreiben will :D

Jedenfalls gefallen mir die amerikanischen Cover ein wenig besser. Einfach weil ich sie ein wenig schöner finde, und nicht etwa originell. Denn in diesem Punkt passen sie gut zur Geschichte.


Das rechte ist am schönsten, meint ihr nicht auch?


Also, es ist wirklich eine niedliche Geschichte. Schön zu lesen zwischendurch. Aber absolut nichts Besonderes (Ich fühle mich immer so blöd, wenn ich ein Buch schlecht bewerte... Aber es manchmal geht's halt nicht anders)




An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich DANKE sagen, und zwar BLOGG DEIN BUCH und dem Mira Taschenbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar (:


Alles, alles Liebe und ein schönes Wochenende,
Natalie

01 Mai 2014

[Gewinnspiel] - Auslosung!

Kommentare:
Na Hallooo, wie geht's euch denn heute so? (:
Der 1. Mai, Feiertag, keine Schule, keine Uni, keine Arbeit, kein sonstwas, ihr wisst ja was ich meine ;)

Gestern ist ja mein Gewinnspiel zum Welttag des Buches ausgelaufen und wie versprochen habe ich es nun ausgelost! Ich habe alle Namen auf separate Zettel gekritzelt, sie akkurat zusammengeknüllt, und dann mal kräftig durchgeschüttelt.

Und dann konnte ich mich für keine Papierkugel (Miniformat) entscheiden...

Aber schlussendlich gratuliere ich Jana zu ihrem Glück, in Kürze wird sie wohl eines meiner Lieblingsbücher in den Händen halten (: "Der Joker" von Markus Zusak ist wirklich ganz, ganz toll! Ich habe das Exemplar schon gekauft, die nächsten Tage werde ich es dann verschicken.

Jana, dir werde ich gleich noch eine kleine E-Mail schicken, damit du mir deine Adresse verraten kannst :D (Das klang grade irgendwie stalkermäßig...)

Und für die anderen tut's mir ehrlich leid, ich wünsche mir wirklich, ich könnte jedem von euch ein Exemplar schenken, zusammen mit einem Lollipop und Seifenblasen, aber das geht ja leider nicht :O
Allerdings, mit ein paar Spenden.... :D Naja, vielleicht hattet ihr bei anderen oder habt nächstes Jahr mehr Glück (:

Ich höre jetzt aber auch mal auf zu quasseln, ich bin ganz schlechter Laune, weil ich nur drei Stunden geschlafen habe heute und dann lege ich mich gleich mal auf's Ohr :D

Zum Schluss nur noch Jana's Zitat, es stammt aus Harry Potter von Joanne Katherine Rowling, beziehungsweise von Albus Dumbledore:

"It is our choices that show what we truly are, far more than our abilities."

Wer stimmt zu? Einmal Handzeichen bitte^^

Liebe Grüße und einen schönen 1. Mai!
Eure Natalie