22 Februar 2014

Rezension zu "Wanted. Ja. Nein. Vielleicht." von Lena Hach

Kommentare:


Titel: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.
Autor: Lena Hach
Preis: 12,95€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 153
Meine Wertung: Fünf Vögelchen
Verlag: BELTZ & Gelberg
ISBN: 978-3-407-81157-8
Will ich kaufen!


Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verlust – modern, humorvoll, vielschichtig und mit bezaubernder Leichtigkeit erzählt.

Seit seine Freundin ihn verlassen hat, leidet der fünfzehnjährige Finn an Liebeskummer der Stufe zehn. Das hat zumindest sein bester Kumpel Moritz diagnostiziert.
Obwohl dieser sich alle Mühe gibt, Finn aufzumuntern, kann der erst wieder richtig lachen, als er an einer Litfaßsäule zufällig einen merkwürdigen Abrisszettel erblickt. Aber wer ist das Mädchen, das die Zettel aufhängt, und wie kann er sie kennenlernen? Zum Glück hilft ihm Moritz auf die Sprünge...

"Heute beginnt dein ALK-Programm", sagt Moritz. Alk?
"Mir ist nicht nach Saufen", murmle ich. Mir ist nach Sofies-Profilbild-Anstarren.
"Wer redet denn von Saufen?! Ich meine dein Anti-Liebeskummer-Programm. ALK. Exklusiv auf dich zugeschnitten."



Ich liebe es, auch wenn es leider Gottes so kurz ist! Es war viel zu schnell vorbei, Morgens nahm ich es mit in die Schule und als ich Mittags wieder nach Hause kam, war es schon ausgelesen. Doch vielleicht lag es auch daran, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Ja, wollte - nicht unbedingt konnte, obwohl es natürlich schon spannend war - sondern wollte. Ich wollte es nicht weglegen, weil es eines jener Bücher ist, die zu lesen schlichtweg Spaß macht! Am fantastischsten finde ich einfach die Idee mit den wirklich tollen Abrisszetteln von Lara, der weiblichen Hauptprotagonistin, die Finns Leben mal ein wenig aufmischt, der wie ja schon aus dem Klappentext hervorgeht, vor Liebeskummer zergeht. Zum Glück hat er Moritz, seinen besten Freund, auch ein ganz toller Charakter. Denn er macht, was jeder gute Freund in solch einer Situation macht - Er tritt Finn in den Hintern und hilft nach, dass er sich mal zusammen reißt, wieder auf die Beine kommt. Seine Methode: Eine neue Freundin für Finn finden. Da ist es ihm gerade Recht, dass er sich für dieses Mädchen, welches Abrisszettel aufhängt, zu interessieren scheint. Man muss sehen, wie diese Zettel aussehen, um zu verstehen wie außergewöhnlich sie eigentlich ist. Allesamt sympathisch, erfrischend normal, alltäglich, wenn ihr versteht was ich meine. Eine Geschichte, wie sie vielleicht bei einem direkt um die Ecke passieren könnte, von schlichter, präziser Schönheit - Ich hoffe das bringt zum Ausdruck, was ich eigentlich sagen möchte^^ Und nichts kommt in diesem kleinen, aber wirklich tollen Roman zu kurz - Es ist alles drin und einfach einfallsreich, ein klasse, leicht zu lesender Schreibstil, der ein bisschen Wachrüttel-Flair besitzt. Ich sage: Unbedingt lesen! Auch das Ende ist klasse - ein bisschen offen, und sowas mag ich eigentlich nicht, aber hier hat das Ende gepasst wie die Faust aufs Auge.


Gefällt mir ausgezeichnet - Die Abgedruckten sehen endlich mal aus, wie die Protagonisten tatsächlich im Buch beschrieben werden! Es sieht spannend aus und lädt zum Lesen ein - finde ich zumindest.


Sagte ich schon, dass ich es liebe? Ja? Na, egal. Ich sage es gerne noch einmal: Ich liebe dieses Buch! Perfektes Gute-Laune-Buch und es ist schnell durch, alos an alle Lese-Muffel: Macht wirklich keine Mühe, Mensch, Leute - lesen macht so sehr Spaß! Auf jetzt!




So, hier bedanke ich mich GANZ HERZLICH bei der lieben Verlagsgruppe BELTZ und naturlich BLOGG DEIN BUCH! Danke, danke, danke, für dieses neue Buch auf meiner "Meine Lieblingsbücher"-Liste (Die übrigens immer länger wird)

Als nächstes kommt wahrscheinlich eine Rezension zu einem Buch von Stephen King... Gar nicht mal so schlecht, sage ich nur^^

So Leute, jetzt aber ab ins Bett, ist schon spät -
Alles Liebe,
Natalie

19 Februar 2014

Rezension zu "Asche und Phönix" von Kai Meyer

Kommentare:


Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Preis: 19,90€ [D]; 20,50€ [A]
Seitenanzahl: 464
Meine Wertung: Vier Vögelchen
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58291-1
Will ich kaufen!


Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.


Ein fantasievolles Buch, geschrieben in einem flüssig zu lesenden und nüchternen Schreibstil. Ich kenne von Kai Meyer ja schon die Arkadien-Trilogie und "Asche und Phönix" weißt ein paar Ähnlichkeiten auf. Es hat mir auch ähnlich gut gefallen, nur fehlte halt irgendwie das BAM-Oh-mein-Gott-Ich-liebe-dieses-Buch-so-sehr-Gefühl. Versteht ihr was ich meine? Es ist wirklich schön zu lesen und man findet nicht wirklich was auszusetzen, außer vielleicht ein paar Charaktereigenschaften der Protagonisten, aber ich will ja nicht kleinlich sein. Der Autor schafft es authentisch zu beschreiben, es kommt Spannung auf und oft habe ich ziemlich mitgefiebert, aber das kam irgendwie immer nur in so Wellen. Da gab es die Oh-mein-Gott-scheiße-was-passiert-jetzt Momente zwischendrin und der Rest der Story dümpelte so vor sich hin. Und ich hab ja nichts dagegen, wenn die Geschehnisse sich nicht unbedingt überschlagen, sodass man kaum hinterherkommt und man nur noch mit offenem Mund vor dem Buch sitzt, weil es einfach so sehr schockt, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Überraschung gewünscht. Oft war das Buch mir einfach zu vorhersehbar und noch öfters hat mich Parker ein wenig aufgeregt, weil er in vielen Momenten aus meiner Sicht einfach nur dämlich handelt. Aber okay, immerhin leben die beiden noch, also vermasselt hat er es nicht. Ash mag ich sehr gern, auch wenn sie mir im Gegensatz zu Parker ein wenig fremd vorkommt, weil man ein bisschen wenig über sie erfährt. Aber im Allgemeinen denke ich, dass wenn wir uns treffen würden, wir sicher gute Freundinnen werden würden. Sie bewahrt immer einen kühlen Kopf, vertraut auf ihren Instinkt und hat eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, sodass sie immer instinktiv das richtige tut, was ziemlich beeindruckend ist, finde ich. Vielleicht, weil ich überhaupt gar nicht so bin^^ Sie hat gute Nerven und kann Prioritäten setzen. Ungeheuer nützliche Eigenschaften, wenn man so widerlichen Wesen begegnet, wie sie und Parker. Meeeensch... Sowas liest man auch nicht alle Tage. Was übrigens so ungefähr das war, was mir mit am besten an dem Buch gefallen hat. Dass sich Kai Meyer etwas beinahe Neues ausgedacht hat und ich hoffe, ich verrate damit nicht zu viel: Wesen, die wie wir aussehen und sich ganz normal unter uns bewegen, die aber nicht menschlich sind. Sie ernähren sich von Dingen wie Ruhm, Ansehen, Liebe und so weiter. Sagt einem von euch der Begriff Nachtmahr etwas? Nach der Splitterherz-Trilogie von Bettina Belitz? Nachtmahre ernähren sich darin von den Träumen der Menschen, ihren glücklichen Erinnerungen. Ich hab das Ganze nochmal durch die Suchmaschine gejagt, ich will ja keinen mit falschen Informationen füttern. Also Wikipedia bezeichnet dieses Wesen als "ein Fantasie- und Sagenwesen, das in der Nacht auf Menschen lastet (vgl. Albtraum) und ihnen Grauen einflößt." Und daran hat mich das ein kleines bissen erinnert und ich finde das klingt sogar ein bisschen logisch - ich weiß, ich bin seltsam^^ Ich hab den Eintrag übrigens verlinkt, klickt einfach auf das Wörtchen Wikipedia. Ich finde ihn sehr interessant! Aber ich schweife ja total vom Buch ab...


Das finde ich ziemlich schön. Die sanften Farben, eher in Naturtönen, und auch das Motiv dieser Häuseransammlung an diesem Felsen mit den Pflanzen und im Hintergrund das Meer. Wirklich, sehr hübsch!



Ein Buch, nett zu lesen, allerdings fehlt für mich irgendwie das gewisse Etwas...




An diesem grässlichen Mittwoch, Kinn nach oben und Fäuste hoch - die Hälfte ist geschafft, bald ist wieder Wochenende

Liebe euch,
Natalie
P.S.: Kennt jemand Bücher von Stephen King? Wenn ja, welche und was haltet ihr denn von denen?^^

14 Februar 2014

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev AC Rosen

Kommentare:


Titel: Die Erfindung der Violet Adams [Originaltitel: All Men of Genius]
Autor: Lev AC Rosen
Preis: 19,99€ [D]; 20,60€ [A]
Seitenanzahl: 560
Meine Wertung: Vier Vögelchen
Verlag: Egmont INK
ISBN: 978-3-86396-031-5
Will ich kaufen!


London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Duke Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken…


Müsste ich das Buch in drei Worten beschreiben, so würde mir zu erst "fantasievoll" einfallen. Dann "mutig" und schließlich "spannend" und genau diese Worte beschreiben unter anderem auch die Hauptprotagonistin Violet. Sie ist ebenso fantasievoll wie die Geschichte, die der Autor um sie herum spinnt, sie ist einfallsreich, intelligent und sehr kreativ. Ich denke, es würde sie freuen, das zu hören! Sie ist mutig und selbstbewusst, sie weiß was sie will und ist bereit dafür zu kämpfen. Sie ist stark und unabhängig, genau das, was die ganzen aufgeblasenen Vollidioten da Achtzehnhundertschlagmichtot brauchen! Sie war mir vom ersten Moment an sympathisch und ist es immer noch. Und die Story in die sie da hinein rutscht ist einfach genial. Zwar irgendwie realitätsfern und öfters mit Humor zu nehmen, allerdings dennoch äußerst intelligent konstruiert! Auch der Schreibstil ist toll! Er beschreibt so anschaulich, dass man glaubt direkt dabei zu sein und zumindest meiner Meinung so rasant und mitreißend, dass die Augen an den Seiten kleben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, die ganzen kleinen Wortgefechte, Verwechslungen und Verwirrungsspielchen. Doch das darf nun keinesfalls so verstanden werden, dass es nur alles Friede Freude Schokokuchen ist. Bösewichte findet man in dem Buch genug. Durchgeknallte Irre, Weltherrschaftsblabla, Diskriminierung, Lügen, Zurückweisung, die eine oder andere Träne, ein bisschen Geschrei und einige Tote machen es doch erst richtig spannend ;) Und ich habe richtig mitgefühlt, -gelitten, -gekreischt und -geliebt. An dieser einen Stelle gegen Ende des Buches, da habe ich so gezittert. Das war nicht mehr normal. Ich konnte kaum umblättern und meine Atmung hatte sich verabschiedet. Scheiße, war das heikel.
Aber, ich hoffe ich verrate nicht zu viel, das meiste ist gut gegangen.
Und am Ende waren auch die meisten zufrieden. Nicht alle - aber der Großteil, denke ich ;)
Und die Liebe! Auch die war vertreten und kam sicher nicht zu kurz! Obwohl die meisten Pärchen ewig brauchten bis sie ihre dämlichen Differenzen überwunden hatten, war es nichts dieser Art, wo man sich die Haare rauft und die Charaktere anschreit bis man heiser ist, sondern war geschickt in die Geschehnisse mit eingeflochten, sodass alles ineinander passte wie die Zahnräder von Violets Maschinen.
Fabelhaft!



Nun Ja, es ist passend, hübsch anzusehen, ein bisschen zu viel Lila (Sorry Tina), aber durchaus ein Blickfang.

Und ausnahmsweise gefällt mir das deutsche Cover sogar besser als das englische...



Ein schönes Buch! Sicher nicht für jeden etwas, aber mir hat es durchaus gefallen!
Lesen? ;)




Ein zauberhaftes Wochenende euch Leseratten! Tief durchatmen, dann wird alles wieder gut (:
Allerliebste Grüße!
In Liebe, Natalie.


05 Februar 2014

Be green!

Kommentare:
Ich habe sogar ein T-Shirt, auf dem das steht^^ Mit Pinguinen in grünen Pullovern.

Aber worauf ich eigentlich hinaus will ist eine Aktion, die vielen von euch sicherlich bekannt sein wird:
"Wir pflanzen einen Baum für deinen Blog!"

Ich wollte immer schon mal gärtnern^^ Leider gehen bei mir Blumen immer ein und die Avokado-Pflanze, die ich in der Grundschule gepflanzt hatte (Mit einem Avokadokern) ist zwar sogar fast einen halben Meter groß geworden, dann aber leider erfroren. Tut mir leid, Kumpel.

Diesmal will ich es jedoch richtig machen, naja, aber hier lässt mich ja auch keiner in die Nähe eines zarten, lebendes Geschöpfs wie ein kleines Bäumchen, welches dann irgendwann zum Riese heranwächst.
Dennoch bin ich in Gedanken bei meinem Baby (:

Mein Blog hat eine Robinie gepflanzt.

Eine Robinie. Ich habe noch nie von diesem Baum gehört und das ist mir auch irgendwie peinlich, aber ich habe nachgeschlagen^^ Er wird auch Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn oder Silberregen genannt und ist ein sommergrüner Laubbaum. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde er überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt und kommt mittlerweile auch wild vor. (Copyright Wikipedia :D)

Ich glaube, ich nenne sie Silver. Also, mein Blogbäumchen.

Und bevor ich es vergesse: Aufmerksam darauf geworden bin ich, weil Diana von "Buchtraumwelten" ebenfalls einen Baum gepflanzt hat! Wir Blogger sind scheinbar umweltfreundlich ;)
Ich glaube, bei ihr handelt es sich um eine Eiche (:
Auf das ihr Blätter lange Zeit an ihren Ästen hängen sollen!

Grüüüüne Grüüüüüße!

Eure Natalie

03 Februar 2014

Zitate-Raten

Kommentare:
Der Tod war nahe, das Erlöschen seiner Seele nur noch einen Wimpernschlag entfernt, aber Damian fürchtete sich nicht. Eine tiefe Ruhe hatte ihn erfasst. Sein Schicksal würde sich nun erfüllen. Sein Weg war zu Ende.
"Halt!", befahl plötzlich eine tiefe, melodische Stimme. Er schlug die Augen auf und sah, wie Grum'aak herumwirbelte, beide Pranken herausfordernd ausgestreckt. Sechs Engel waren erschienen. Krieger des Lichts, in langen weißen Gewändern. In ihren Händen lagen Waffen. Drei von ihnen trugen leuchtende Speere, zwei Engel hatten Kampfposition eingenommen, die Schwerter stoßbereit erhoben. Nur der Anführer war unbewaffnet.
Gabriel. Der erste Krieger Gottes auf Erden.
Grum'aaks Augen rollten in den Höhlen. Dampf quoll aus seinen Nüstern. Zwischen den gefletschten Zähnen tropfte Speichel hervor und lief den bulligen Hals hinab. 
"Das ist nicht euer Kampf", zischte er. Drohend fuhr er seine messerscharfen Krallen aus. 
Gabriel lächelte schmallippig. "Nicht?"
Ein zorniges Brüllen war die Antwort. Grum'aak sprang nach vorn, seine Pranken fuhren durch die Luft, aber sie fanden kein Ziel. Die sechs Engel hatten synchron eine Drehung ausgeführt und waren dabei gleichzeitig zur Seite ausgewichen. Dann kamen die Waffen zum Einsatz. Die Schwerter drangen tief in den Leib des Dämons ein, während die Speerspitzen von drei Seiten seinen Hals durchbohrten. Grum'aak wurde in der Vorwärtsbewegung abrupt gestoppt.

Ein kleiner Tipp: Es stammt aus dem ersten Band einer zweiteiligen Buchreihe (:

Zauberhafte Grüße!
Natalie

Rezension zu "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

Kommentare:


Titel: Wenn ich bleibe [Originaltitel: If I stay]
Autor: Gayle Forman
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 304
Meine Wertung: Viereinhalb Vögelchen
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-442-37727-5
Will ich kaufen!


Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?

Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

"Ein wunderschöner Roman" - Los Angeles Times


Die Story als großes Ganzes war mir ein bisschen zu kurzatmig, aber die Idee hat mir gut gefallen. Ich fand beispielsweise auch gut, dass die Musik so mit eingebunden wurde. Die Charaktere sind allesamt sympathisch, obwohl mir ein paar Nebencharaktere ein klitzekleines bisschen zu kurz kamen, beispielsweise Mias beste Freundin Kim oder ihr kleiner Bruder Teddy. Adam und Mia, welche für mich die beiden Hauptpersonen sind, sind ein bezauberndes Paar und ich bewundere die zwei. Beide sind sie unglaublich lebensfroh, freundlich und liebenswert, sie leben für die Musik und füreinander. Mia spielt Cello und hört Klassik, Adam spielt in einer Band und hat was von einem Punk (Alleine deshalb liebe ich ihn schon). Adam ist zudem unglaublich romantisch und so unglaublich niedlich. Ich glaube, ich habe mich auch in ihn verliebt :D Mia ist viel sturköpfiger als er, aber sie sieht Fehler ein und entschuldigt sich, etwas, was viele andere nicht auf die Reihe kriegen.
Die Idee, dass, wenn man so zwischen Leben und Tod schwebt wie Mia nach dem Autounfall, man dann selbst die Entscheidung fällt, ob man ins Leben zurück kehren möchte oder nicht, fand ich ebenfalls klasse. Ob man all seine Kraft mobilisiert und kämpft um zu überleben. Zudem ist es ja immer umstritten, ob Leute einen im Koma hören können oder nicht und Gayle Forman beschreibt hier ersteres.
Auch der Schreibstil hat mir außerordentlich gefallen. Er beschreibt sehr authentisch und schonungslos, ist aufwühlend und emotional, gut verständlich und sehr flüssig zu lesen.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet, den Roman zu lesen!
Allerdings kam er mir wie gesagt irgendwie ziemlich kurz vor und naja, irgenwie wirkte er auch ein wenig durcheinander durch die ganzen Rückblenden, wobei das Buch anders allerdings auch gar nicht funktioniert hätte.


Das von der Ausgabe, die ich gelesen habe, also von cbj finde ich jetzt nicht so passend und ansprechend.


Diese beiden hier von blanvalet finde ich rein optisch schon schöner, aber auch nicht so aussagekräftig. Wenigstens hat das Mädchen auf dem Linken dunkle Haare. Es gibt ja solche Cover, wo Menschen drauf sind, die ganz anders aussehen, als die Protagonisten im Buch beschrieben werden...


Wenn ich ehrlich bin, gefallen mir die englischen/amerikanischen Cover viel, viel besser! 


Findet ihr nicht auch, dass sie viel mehr aussagen?


Tolle Charaktere, toller Schreibstil. Die Story selbst etwas kurzweilig.
Dennoch ein klasse Buch ;)



Nun Ja, euch allen eine tolle Woche (:

Eure Natalie





01 Februar 2014

Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson [abgebrochen]

Kommentare:


Titel: Scatterheart
Autor: Lili Wilkinson
Preis: 16,95€ [D]
Seitenanzahl: 445
Verlag: Coppenrath
ISBN: 3-8157-9511-7

"Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten. Nicht irgendeinen... dahergelaufenen Studenten."

Als Hannah Cheshires Vater Hals über Kopf das Haus verlässt, ahnt die 14-Jährige noch nicht, dass damit eine Welt für sie zusammen bricht. Schon bald muss sie erfahren, dass ihr Vater, den sie immer für einen bedeutenden Londoner Geschäftsmann gehalten hat, ein stadtbekannter Betrüger und Spieler ist.
Mutterseelenallein bleibt Hannah in dem großen Haus zurück. Jetzt gibt es nur noch einen Menschen, der zu ihr steht: ihr ehemaliger Hauslehrer Thomas Behr. Thomas weiß um Hannahs ausweglose Situation und möchte sie vor Schlimmerem bewahren. Sogleich schmiedet er Pläne für eine gemeinsame Zukunft und hält um Hannahs Hand an. Doch Hannah weist ihn zurück. Wie könnte sie, die Tochter eines Edelmannes, einen bürgerlichen Studenten heiraten?
Dann schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu und Hannah landet im Newgate-Gefängnis. Das Urteil: sieben Jahre Strafkolonie in Australien, am anderen Ende der Welt. Währen der gefährlichen Seereise lernt sie nicht nur Hunger und Elend kennen, sondern auch Grausamkeit, Entwürdigung und Gewalt. Aber noch immer gibt sie ihren Traum vom großen Glück nicht auf...


Der Einstieg hat mir nicht ganz so gut gefallen. Es wird parallel erzählt, immer abwechselnd aus Hannahs Gegenwart und dann ein Stück weiter zurück aus Hannahs Vergangenheit, was dann Stück für Stück erklärt, wie Hannah dort gelandet ist, wo sie dann eben ist, bis die beiden Erzählungen sich in der Mitte treffen. An sich ja ganz raffiniert gemacht, aber es verwirrt den Leser.
Dann ist da Hannah. Hannah, unsere liebe Protagonistin, die mich gleich zu Anfang tierisch genervt hat. Das Mädchen ist einfach verzogen, naiv, dämlich, arrogant und weinerlich. Sie brachte mich so dermaßen auf die Palme, dass ich das Buch weglegen musste und ich erst später wieder weiter lesen konnte.
Dann die Story. Ich kann einfach keinen richtigen roten Faden finden, dem das Buch folgen soll. Es erscheint alles total wirr, durcheinander und sinnlos. Ich habe jetzt nur Dreiviertel des Buches gelesen und es dann abgebrochen. Und ich möchte dazu sagen, dass ich das eigentlich nicht mache. Das habe ich erst bei Zwei Büchern in meinem ganzen Leben gemacht. "Scatterheart" ist Nummer Drei.
Dann die vielen unnötig ausführlichen Beschreibungen von Schimmel, Abwasser und Unrat. Hallo?! Das will doch keiner wissen! Aber anscheinend hat die Autorin nichts anderes gefunden um die Seiten zu füllen. Zudem musste ich manchmal alle paar Seiten das Buch zuschlagen, so sehr widerten mich nicht nur der Moder, sondern auch die Charaktere an. Ich hatte ja keine Ahnung, dass Niedertracht ein solches Ausmaß annehmen kann. Grässlich.
Und dann diese Dummheit! Schlimmer als Hannah geht kaum. Um sie herum nur Lügner und Mörder, vor denen ihre wenigen Freunde sie warnen, und sie rennt trotzdem ins Messer! Mädel, dein Ernst?! Und macht sie mal was Vernünftiges zerstört sie gleich darauf meine Erleichterung darüber, indem sie wieder anfängt über ihr grässliches Leben zu jammern. Klar, das Schicksal hat bei ihr mit Unglück nicht gespart. Aber in Selbstmitleid baden bringt da doch nichts!
Der Schreibstil war ja okay. Flüssig zu lesen.


Das Cover fand ich eigentlich recht schön, weshalb ich es auch hatte lesen wollen. Eine tolle Zeichnung! Und ich fand den Titel interessant.


Ich will niemandem zu Nahe treten und ich entschuldige mich auch bei Lili Wilkinson, aber dieses Buch kann ich absolut nicht weiterempfehlen, Sorry.


Euch Leseratten in der großen weiten Welt Liebste Grüße!
Das Leben ist schön ;)
Natalie