29 Januar 2014

Rezension zu "Imago" von Isabel Abedi

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Titel: Imago
Autor: Isabel Abedi
Preis: 7,99€ [D]
Seitenanzahl: 403
Meine Wertung: Vier Federviecher
Verlag: Arena
ISBN: 978-3841500649
Will ich kaufen!


Wanja liebt sie – diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Wanja. Sie bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

"Ein Buchstabe bestimmt den ersten Jugendroman von Isabel Abedi. Es ist das F, das für fesselnd und fantasievoll steht." - Rheinische Post



Das erste Buch, welches ich von Isabel Abedi in der Hand hielt, war "Isola", das war vor ungefähr Drei bis Vier Jahren. Dann "Whisper", vor ungefähr zwei Jahren, und letztes Jahr "Lucian". Jedes einzelne dieser Bücher ist mir nur im besten Sinne im Gedächtnis geblieben. Mit "Imago" wird es das gleiche sein!
Isabel Abedi hat einen klasse Schreibstil, man kommt hervorragend mit, man liest ihre Bücher vor allem gern und zudem hat diese Autorin eine ungeheure Fantasie! Wo sie die ganzen Ideen her nimmt, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, das ist wirklich einmalig. Isabel Abedi erschafft nicht einfach nur Neuauflagen von immer wieder durchgekauten Fantasythemen, Oh Nein! Sie kreiert gleich alles neu und das ist einfach unglaublich erfrischend und spannend! Wer hier nicht mitfiebert, dem ist auch nicht zu helfen.
Wanja ist eine klasse Protagonistin, nicht zu dämlich oder naiv, keine Schwatztante, die ganze Seiten hintereinander mit einem nervtötenden inneren Monolog füllt und auch keine weinerliche Heulsuse (Ich glaub, das klang grade ein bisschen hart, aber manche Protagonisten sind so...). Sie ist mutig, stark, sympathisch, talentiert und liebenswert. Und anscheinend sehr geduldig, denn hätte ich so eine lange Zeit von meiner Mutter immer nur so eine fadenscheinige Geschichte aufgetischt bekommen, wäre ich an die Decke gegangen! Da Wanja etwas jünger ist als ich, nämlich am Anfang des Buches Zwölf und im Verlauf der Geschichte dann Dreizehn, konnte ich mich zwar zum Großteil, aber nicht ganz mit ihr identifizieren. Dennoch ist sie mir eine gute Freundin geworden. Genauso wie mir Micha, der andere Hauptprotagonist, ein guter Freund geworden ist. Er ist neu auf Wanjas Schule, doch beide haben etwas gemeinsam: Auch er bekommt eine Einladung zur Ausstellung der Vaterbilder. Logisch, dass sich die beiden anfreunden. Mehr will ich euch jetzt nicht verraten. Nur so viel: Die beiden haben mehr gemeinsam, als man für möglich hält. Man ahnt es vielleicht schon gegen Ende des Buches (Ich hatte so einen Ich-WUSSTE-es!-Moment), aber überraschend mag es dennoch für einige kommen, obwohl jetzt im Text im Nachhinein einige Hinweise zu erkennen sind.


Naja, also. Auf jeden Fall passen tut es. Es ist auch nicht hässlich. Vielleicht sogar ein Blickfang für den ein oder anderen. Schlicht. Aber mal ehrlich: Ein bisschen langweilig, oder?


Einfach ganz, ganz, ganz, ganz tolle Story, sympathische Charaktere und das Ende gefällt mir :3 Lesen angesagt!




Sooo, nachdem dieses dämliche Blogger es endlich geschafft hat die Bilder nicht irgendwo ins nirgendwo zu versetzen und alles an seinem Platz ist,
Wünsche ich euch noch einen wunder, wunderschönen Rest-Mittwoch, haltet durch bis Freitag, ich glaube an euch! und ich hoffe, ich raffe mich demnächst wieder auf, mehr zu rezensieren. Hab euch lieb, ihr alle meine tollen Leser, Danke, Danke, Danke (: Brust raus, Bauch rein, Schultern zurück und Kinn nach oben! Zeigt, was in euch steckt!

Eure Natalie

24 Januar 2014

Rezension zu "Drei Songs später" von Lola Renn

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Titel: Drei Songs später
Autor: Lola Renn
Preis: 12,95€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 160
Meine Wertung: Vier Federviecher
Verlag: bloomoon
ISBN: 978-3-7607-9913-1
Will ich kaufen!


Die sechzehnjährige Zeta hat die Nase von der Schule voll. Sie will Tänzerin werden - und sonst nichts. Wenn ihr Vater nicht auf ein Mathe-Abi bestehen würde, könnte das auch klappen. Aber wie redet man vernünftig mit seinen Eltern, die ständig betrunken sind und bei jedem Gespräch ausrasten?

Manchmal gehen Träume in Erfüllung. Aber nicht von selbst. Zeta weiß, dass sie dafür viel auf sich nehmen muss...

Ich war, als ich das Buch zufällig in der Bibliothek entdeckte, ganz aus dem Häuschen, da ich den Titel mir vor ein paar Wochen schon einmal angeschaut hatte und sich dieser für mich einfach irre interessant angehörte. Deshalb entschuldigt bitte auch meine fehlende Objektivität bei der Beurteilung, aber irgendwie ist es bei mir so drin, dass ich Bücher, die sich ums Tanzen drehen, grundsätzlich liebe! Und in diesem kurzen Buch (Ich meine, 160 Seiten sind gar nichts...) geht es nicht nur ums Tanzen. Es geht darum, dass es einem frei steht, zu tun was man möchte, dass die Zukunft niemals fest geschrieben ist. Zumindest habe ich das so verstanden. Zeta (Ich mag den Namen übrigens) ist ein impulsives Mädchen, dass niemals untätig herum sitzen kann und das Herz am rechten Fleck besitzt. Manchmal erscheint sie mir zwar ein winziges bisschen, naja, dumm klingt irgendwie fies..., wo ich an manchen Stellen nur meinen Kopf gegen eine Wand schlagen wollte und "Mädchen, Mädchen..." vor mich hin murmelte, andererseits kann sie Prioritäten setzen und weiß hinreichend viel, um Entscheidungen bezüglich was wichtig ist und was nicht, zu treffen. Ich meine, sie ist ein starker Charakter, der sich nicht versteckt sondern über Lösungen nachgrübelt anstatt über die Probleme zu jammern. Der Plot ist mir wegen der niedrigen Seitenanzahl irgendwie ein wenig zu flach geraten, was durch den etwas anderen Schreibstil der Autorin (Deren Name ich mal sowas von cool finde) nur unterstrichen wird. Sie schreibt ein wenig kindlicher, als es in anderen Büchern vielleicht der Fall ist, passend zu Zeta, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Es klingt ein wenig unbedarft, hastig und holprig, aber ich glaube, dass macht einen Teil des Charmes, den die Geschichte versprüht, aus! Für mich ein gelungenes kleines Buch, authentisch, aufwühlend und schön zu lesen. (Auch wenn mir das Ende jetzt irgendwie zu schnell kam und etwas zu... offen war).


Wunderschön! Ich liebe es! Diese springende Tänzerin und der, ich sage jetzt mal "hingekritzelte" Titel, welcher übrigens hervorragend passt, da er einige Male im Laufe der Geschichte aufgegriffen wird, gefallen mir ausgesprochen gut! Mich hat es sofort angesprochen und in der Buchhandlung würde ich sofort danach greifen. Für mich ein Blickfang!


Kein Meisterwerk der Schreibkunst, aber schön genug, dass man es einfach lieben muss.




Haltet die Ohren steif, ihr Hübschen ;)

Schönes Wochenende!
Natalie

20 Januar 2014

Zitate-Raten

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Hallöchen meine Lieben!

Wie schon in meinem letzten Post erwähnt, und wie man sicher auch aus der Überschrift entnehmen kann, möchte ich hier ein Zitat online stellen.

Es stammt aus einem Buch, welches ich willkürlich aus meinem Bücherregal gezogen habe und irgendwo aufgeschlagen. Mal sehen, wer erraten kann, aus welchem Buch es ist ;)

"Ich habe dich nicht belogen", erklärte Matt. "Und du kannst mir vertrauen. Auch wenn du in diesem Moment berechtigte Zweifel daran haben magst."
Emily sagte gar nichts. Schließlich befreite sie ihre Hand von Matts Berührung und atmete ein. "Hör zu", setzte sie an, doch er ließ sie nicht ausreden.
"Ein Treffer, eine Frage, okay?", schlug er vor. Und als Emily nicht gleich antwortete, schob er sie sanft zum Billardtisch hin. "Du fängst an."
"Das ist nicht dein Ernst!", protestierte sie.
"Natürlich nicht", erwiderte er grinsend, "das ist ein Spiel." Eines, das ich ewig nicht mehr versucht habe, dachte Emily zerknirscht. Seit fast einem Jahr nicht, seit der Trennung von Lukas. Sie schauderte bei dem Gedanken daran, wie unschön es zwischen ihnen beiden auseinander gegangen war, wie sehr sie ihm weh getan hatte - aber damit konnte sie sich nun unmöglich auch noch auseinander setzen. Das Billardspielen jedenfalls verdankte sie ihm, und das erklärte womöglich, warum sie es seither gemieden hatte. Nun hoffte sie, dass es sich mit diesem Spiel so verhielt wie mit dem Fahrradfahren - das verlernte man auch nicht, richtig?
"Meine Fragen werden dir nicht gefallen", sagte sie. Damit beugte sie sich über den Tisch und stieß die weiße Kugel an. "Die Vollen", erklärte sie erleichtert, während sie sich aufrichtete und die grüne Fläche vor sich betrachtete. Matt pfiff durch die Zähne. Bei Emilys Anstoß waren zwei volle Kugeln in die Taschen des Billardtischs verschwunden, die halben hatte es lediglich in alle Richtungen verstreut.
"Macht zwei Fragen?", versicherte sich Emily.


Ein kleiner Tipp: In dem Buch stirbt ein Mörder

Ich würde mich freuen, wenn ein paar mitraten würden (:

Alles, alles Liebe!
Natalie

19 Januar 2014

Rezension zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak [Re-Read]

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Titel: Die Bücherdiebin [Originaltitel: The Book Thief]
Autor: Markus Zusak
Preis: 9,95€ [D]; 10,30€ [A] als Taschenbuch
Seitenanzahl: 588
Meine Wertung: Eine Million bis unendlich!
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-442-37395-6
Will ich kaufen!


Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner - auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stiehlt ihr erstes Buch - ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stiehlt sie weitere Bücher. Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

"Anrührend und aufwühlend." - Süddeutsche Zeitung

"Ein Buch, über das man beinahe so viel Gutes sagen möchte, wie es Seiten hat." - Jüdische Zeitung


"Lakonisch und anrührend, witzig und traurig - ein ganz besonderes Buch." - Freundin

Auszeichnungen:
Kathleen Mitchell Award: 2006
Michael L. Printz Honor book: 2007
Sydney Taylor Book Award: 2007
ALA Best Books for Young Adults: 2007
Buxtehuder Bulle: 2008
Deutscher Jugendliteraturpreis Preis der Jugendjury: 2009
Jugendbuchpreis und Kritikerpreis der Jury der jungen Leser: 2009


Zum dritten Mal habe ich "Die Bücherdiebin" nun schon gelesen und mit jedem Mal gefällt es mir besser. Es ist eines dieser Bücher, die man immer wieder lesen kann, meinetwegen auch immer wieder hintereinander. Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch wieder lest und unangenehme Stellen manchmal weg lasst? Oder Stellen, auf die ihr gerade keine Lust habt? Oder ihr manchmal einfach nur eure Lieblingsstellen durchlest? Bei diesem Buch ist das absolut unmöglich. Es nimmt einen so gefangen, dass auch die traurigen, unfreundlichen Stellen mit Freude verschlungen werden. Es ist niemals langweilig (Und das, obwohl der Erzähler des Buches das Ende sogar vorweg nimmt. Es bleibt unglaublich spannend, jede Seite, jeder Satz, jedes Wort). Und es gibt keine Lieblingsstellen. Nur eine. Und diese ist das gesamte Buch, von der ersten bis zur letzten Seite. Jedem, der das Buch nicht kennt, empfehle ich dringendst, es zu lesen. Es wird eurer Leben verändern! Also, okay, vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber mein Leben hat es schon mal verändert. Ich liebe dieses Buch und ich werde es immer lieben und in Ehren halten (Also, von daher, Danke an meine liebe, große Schwester, die es mir geschenkt hat). Es ist einfach etwas Besonderes. Etwas wirklich Besonderes, nicht zuletzt auch wegen des unvergleichlichen Schreibstil des Autors, Markus Zusak, den ich beinahe vergöttere. Er beschreibt die Dinge auf diese unbeschreibliche Art, die einen gefangen nimmt und und maßlose Begeisterung versetzt und einen ganz neue Empfindungen spüren lässt. Dieses Buch ist ein Fest! Ich liebe es so sehr, ich glaube man merkt es :D Dann die Idee, die Geschichte aus der Sicht des Todes zu erzählen. Die ist ja allein schon genial. Aber absolut, wirklich und unglaublich genial macht sie erst die Umsetzung. Dann die Geschichte selbst: Aufwühlend, traurig, lustig, schön, amüsant, spannend, grausam und poetisch. Und die Charaktere: Liesel, Rosa, Hans, Rudi, Max. Das sind natürlich nur die Hauptpersonen, und es tut mir leid, dass ich ein paar eigentlich ebenso wichtige an dieser Stelle weg lasse. Ich bewundere jeden einzelnen.
Ich bin hin und weg, ich weiß es gar nicht zu beschreiben.
Nur so viel: Wer das nicht liest, verpasst was. Aber sowas von!


Im Internet habe ich viele verschiedene Cover-Varianten gefunden, aber das, welches ihr oben seht, gefällt mir irgendwie am Besten. Es ist fast schon schlicht, aber es passt und ich finde es einfach schön :3

Hier ein paar Englische Cover:


Dieses hier gibt es übrigens auch im deutschen, nur eben mit dem deutschen Titel


Lesen, oder ich werd' bös'! ;D


Und nun möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so lange nichts mehr gepostet habe, hier auf meinem Bücherblog. Das lag nicht etwa daran, dass ich weniger gelesen habe (Ich habe sogar viel zu viel gelesen. Zumindest sagen das meine Noten...), ich war viel mehr ziemlich faul, Rezensionen zu schreiben und war mit anderem Kram beschäftigt. Bitte schlagt mich nicht! Es tut mir wirklich leid und ich hoffe natürlich, dass irgendwer noch meinen Blog liest! Ich werde in nächster Zeit mich bemühen, mehr zu rezensieren! 
Zudem ist mir eine kleine Idee gekommen, die ich auch umsetzen möchte, aber es wäre schon mal cool zu hören, was ihr dazu denkt:
Manchmal, wenn ich nichts zu lesen habe, greife ich mir irgendein Buch aus dem Regal und schlage es irgendwo auf. Was haltet ihr davon, würde ich daraus ein kleines Spiel machen? Ich nehme mir ein Buch, schlage es willkürlich auf, tippe die aufgeschlagene Seite ab und ihr versucht zu erraten aus welchem Buch die Textstelle stammt! Ich gebe natürlich gerne bereitwillig Tipps. Ich fände das echt lustig, aber selbst wenn keiner von euch mitmachen möchte, werde ich die Zitate wahrscheinlich posten (:
Nun, mehr habe ich eigentlich nicht zu sagen, ich hoffe es geht allen gut und wenn nicht: Gute Besserung, meine Lieben! Immer daran denken: "Probleme sind nichts weiter als Gelegenheiten, zu zeigen, was man kann". Frei zitiert übrigens, aus einem Buch. Wer errät wohl welches? :D
Alles, alles Liebe und eine schöne Woche! (Morgen ist ja immerhin wieder Montag. Wünscht mir Glück, ich krieg dann nämlich meine Note für meine wirklich miserable Facharbeit und ich hab etwas Angst vor meiner Lehrerin...)

Natalie