28 Dezember 2014

Rezension zu "Ich kam mit dem Wüstenwind" von Michaela und Elaine dePrince

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Titel: Ich kam mit dem Wüstenwind - Wie mein Traum vom Tanzen wahr wurde [OT: Taking Flight: From War-Torn Orphan to Star Ballerina]
Autor: Michaela und Elaine de Prince
Preis: 12,99€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 272
Meine Wertung: Vier Vögelchen
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16324-5
Will ich kaufen!


Die wahre Lebensgeschichte einer Top-Ballerina
Sie ist 19 und erzählt davon, dass Träume wahr werden können. Michaela DePrince wächst im kriegszerrütteten Sierra Leone in einem Waisenhaus auf. Sie ist dort »Nummer 27«, wegen der Flecken auf ihrer Haut geächtet als »Teufelskind«. Als sie mit vier ein vergilbtes Magazincover mit dem Bild einer Ballerina findet, gibt es ihr Hoffnung: Sie will so werden wie diese strahlende Frau im Tutu. Dann wird sie überraschend in die USA adoptiert, wächst behütet und geliebt auf. Mit fünf erhält sie erste Ballettstunden, später Stipendien für die renommiertesten Ballettschulen der USA. Mit dem Dokumentarfilm »First Position« tanzt sie sich 2012 in die Herzen der Menschen – und zählt heute zu den Top-Nachwuchsballerinas der Welt.


Ein wahnsinnig spannendes Buch! Ich hatte vor diesem noch nie eine Biographie gelesen, aber ich denke, das Interessante an Autobiographien ist jetzt sogar nicht unbedingt, dass man sich klar macht, dass das alles wirklich echt ist, sondern dass es einfach viel emotionaler und realer geschrieben ist und authentisch zu lesen. Wahrscheinlich ist beim Schreiben auch vorteilhaft, dass man sich keine Sorgen machen muss, dass Ungereimtheiten im Plot auftauchen. Alles ist stimmig und die Geschichte verliert nie den eigentlichen roten Faden. Die Story selber von sich aus fand ich schon richtig gut, ich liebe Ballett einfach und einen Menschen zu begleiten, dessen Leidenschaft einzig und allein das Tanzen ist, ist faszinierend. Micheala hatte das Glück adoptiert zu werden, sodass sie ihren Traum, an dem sie sich schon seit frühster Kindheit festklammerte, verwirklichen konnte. Sie zeigt, was harte Arbeit und Hartnäckigkeit bewirken können, dass man standhaft bleiben muss und dass man sich nicht einreden lassen darf, dass man etwas nicht kann, bevor man es überhaupt richtig versucht hat. Michaela hatte mit Diskriminierung zu kämpfen, obwohl sie sehr talentiert ist, was wohl eher an Neid lag. Sie schreibt auch, dass sie mit diesem Buch Hoffnung weiter geben will und ich denke, dass schafft sie ganz hervorragend für alle, die das Unerreichbare erreichen wollen. Wenn ein Kind sagt, es möchte meinetwegen Sänger oder Schauspieler oder Eiskunstläufer oder so etwas werden, wo man sich schlecht durchsetzt und wirklich etwas erreicht, dann wird es meist nicht Ernst genommen und es ist ja auch so, dass viele Kinder ihre Interessen ändern, wenn sie älter werden. Man muss es wirklich wollen, mehr als alles andere.
Man merkt, dass Michaela und ihre Mutter keine Autoren sind und das sie keine komplizierten Sätze mit zehn eingeschobenen Nebensätzen konzipieren oder dass der Schreibstil besonders flüssig oder mitreißend ist. Es ist eine Lebensgeschichte und man muss nicht versuchen einen vollkommenen Roman zu erschaffen mit Plottwists und Cliffhangern bis zum Abwinken, die Geschichte lebt mehr von ihrem Inhalt und nicht dadurch, wie dieser umschrieben ist. Damit meine ich nicht, dass es ein schlechter Schreibstil ist, ich denke einfach, dass man merkt, dass kein professioneller Schriftsteller dahinter steckt mit kreativem Schreibtalent, obwohl man alles angenehm flüssig liest und die Spannung nie abreißt. 


Also Naja, passen tut es natürlich schon, mit der Hauptprotagonistin Michaela im Sprung und unten die Großstadt, die den plötzlichen Lebenswandel von ihr zeigt und wie sie als Tänzerin immer weiter aufsteigt und in großen Balletten in großen Städten mittanzt. Aber ich finde es ehrlich gesagt nicht so schön, hauptsächlich von den Farben her. Das Pink passt meiner Meinung so gar nicht zu dem zarten Gelb.


Also da finde ich das Originalcover, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel schöner :D Das ist einfach viel ruhiger und wirkt auch nicht so leer und meiner Meinung nach ist es viel lebendiger.

Ein sehr, sehr spannendes Buch mit liebenswerten Personen und mitreißendem Charakter. Unbedingt weiter zu empfehlen!




Ich bedanke mich ganz ganz herzlich bei BLOGG DEIN BUCH und dem cbt-Verlag!

Euch alles Liebe!
Eure Natalie


12 Dezember 2014

Alle einmal aufgepasst! [Gewinnspiel]

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...bitte, muss man noch hinzufügen. Denn nach dieser langen Funkstille würde ich es euch nicht verübeln, würde niemand mehr meinen Blog besuchen.
Der Grund, warum ich so still bin, ist weit verbreitet und bereitet vielen Menschen Probleme: Zeit. Ich habe leider wirklich und ohne meckern zu wollen oder zu übertreiben, kaum Zeit. Das soll jetzt auch keine Ausrede sein, aber es ist so, dass ich eigentlich sehr gern blogge und das eigentlich auch gerne öfter tun würde, meiner besten Freundin Tina geht es genauso. Und deshalb haben wir einen Entschluss gefasst:

Wir beide legen unsere Blogs zusammen, führen gemeinsam einen. So ist die Chance höher, dass öfter ein Beitrag erscheint. Natürlich ist das auch viel Arbeit und wir sitzen da jetzt auch schon länger dran, aber ich glaube, es lohnt sich. Dieser Blog wird dann weiterhin existieren, allerdings werde ich hier nichts mehr posten, wahrscheinlich so ab nächstes Jahr oder früher, er wird euch nur weiterleiten auf unsere neue Seite.

Ihr müsst uns wirklich mal besuchen kommen, ich bin mit dem Design im Moment noch recht zufrieden, nach endlosen HTML-Basteleien haben wir jetzt auch einen tollen Rezensions-Index und vor allem haben wir auf unserem Blog jetzt im Dezember einen Adventskalender - jedes Türchen in Post. Worüber fragt ihr euch? Rezepte, DIY, Weihnachtslieder, Interviews und so weiter und das Beste, auch Gewinnspiele! So auch heute, zur Halbzeit. Nicht einmal mehr vierzehn Tage bis Heiligabend, das ist wirklich krass.

Aber zurück zu unserem zwölften Türchen: Wir verlosen ein wirklich tolles Buch! Ich selbst habe es auch gelesen und ich liebe die Geschichte. Mehr über das Gewinnspiel erfahren könnt ihr auf:


Schaut auf jeden Fall vorbei, wir freuen uns immer, nicht nur wenn ihr mitmacht, wir sind auch großer Fan von Abonnenten und Kommentarschreibern. Allerdings braucht ihr keine Angst haben, ihr müsst Leser werden, wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmt. Ich wollte das einfach nicht als Bedingung stellen, aber wenn ihr uns folgen wollt, nur zu.
Ich würde euch gerne noch mehr erzählen, aber ich kann keinen klaren Gedanken fassen, so müde bin ich. Morgen vielleicht... oder übermorgen...oder *gääääähn*

Hochachtungsvoll,
Eure Natalie

09 September 2014

Rezension zu "Eisblau ist die Liebe" von Lena Klassen

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Titel: Eisblau ist die Liebe
Autor: Lena Klassen
Preis: 12,99€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 272
Meine Wertung: Fünf Vögelchen
Verlag: Kosmos
ISBN: 978-3-440-14496-1
Will ich kaufen!


Als bei der Einbruchstelle im zugefrorenen See der Schal des schönen David gefunden wird, gehen zunächst alle von einem tragischen Unfall aus – bis ein Abschiedsbrief gefunden wird. Doch Luna kann nicht glauben, dass David Selbstmord begangen hat. Auch wenn der Kuss zwischen ihnen nur eine Wette war, hat sich doch alles so richtig angefühlt. Gemeinsam mit Davids bestem Freund und seiner Ex-Freundin macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Aber wie gut kennt sie ihre Mitschüler wirklich?

Ganz im Ernst? Ich bin platt. Richtig platt. Als ich die letzte Seite des Buchs gelesen hatte und es anschließend zugeschlagen, war ich nicht in der Lage irgendetwas anderes zu tun als "Oh Mein Gott" vor mich hin zu murmeln. Denn - ach du scheiße - das Buch war wirklich sehr spannend!
Ich hatte ja schon einmal ein Buch von Herzblut, was mir ja dann nicht so gut gefallen hat. Aber da ich schon die Magyria-Reihe von Lena Klassen kenne, der Klappentext sich gut anhörte und das Cover in der schönsten Farbe der Welt gehalten ist (Hallo?! BLAU! :D) habe ich mich kurzerhand für diesen Thriller beworben. Und es ganz und gar nicht bereut!
Lena Klassen schreibt aufwühlend und emotional, fesselnd und anschaulich. Man hat richtig mitgefühlt und mitgefiebert, man hat sich den Kopf zermartert bei dem Versuch irgendwie aus den Geschehnissen schlau zu werden und dahinter zu kommen, was mit David geschehen ist. Womit wir bei dem Plot wären: Teilweise war er wirklich gut durchdacht und komplett schlüssig, nur an manchen Stellen hat es gestockt und einige Sachen sind auch ein winziges, winziges bisschen unschlüssig, aber mich persönlich hat das gar nicht gestört, denn dieses Buch hat etwas, was jedes Buch braucht, allerdings vielen fehlt: Überraschungen! Man wusste nie was passiert, obwohl ich eigentlich recht gut darin bin, so etwas zu erahnen, aber in diesem Punkt überzeugt dieses Buch vollkommen: Absolut unvorhersehbar, zumindest für mich. Das fand ich richtig toll!
Ich konnte mich auch sehr gut mit der Hauptprotagonistin Luna identifizieren, der man meiner Meinung nach richtig anmerkt, wie sehr diese sich überschlagenden Ereignisse sie verwirren, aber dennoch gibt sie nicht auf und lässt sich nichts einreden. Das finde ich bewundernswert. Luna hat ein Ziel und verfolgt das auch, sie lässt sich nicht verunsichern.
Natürlich hätte noch auf die anderen Charaktere mehr eingegangen werden können und vielleicht wäre es ganz gut gewesen, hätte das Buch mehr Seiten gehabt, damit man alle besser kennen lernen kann. Vor allem Scarlett, Miko und David kamen mir etwas zu kurz, aber alles in allem bin ich da schon zufrieden.
Ansonsten kann ich auch nicht viel sagen: Ein tolles Buch, voller Spannung, Thrill und Mord, vor allem gegen Ende. Vielleicht kam die Geschichte zwischendrin manchmal ein klitzekleines bisschen ins Stocken, aber wie gesagt, das stört ganz und gar nicht das grandiose Gesamtbild.


Ach Gott, das Cover. Also, es ist jetzt nicht zum Ausrasten schön, aber ich finde es ganz hübsch und auch passend. Vor allem gefällt mir natürlich die Farbe :D Und auch, dass die Schrift so ein bisschen... zerrissen aussieht, wenn eine Schrift denn zerrissen aussehen kann^^


Spannend ohne Ende und wärmstens weiter zu empfehlen (:




Alles Liebe und DANKE an LOVELYBOOKS, welche mir die Teilnahme an der Leserunde über das Buch ermöglicht haben *-*


Und an euch da draußen ganz, ganz liebe frühherbstliche Grüße, ich muss mich gerade echt zusammenreißen, nicht zu spoilern xD

Eure Natalie



06 September 2014

Rezension zu "Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß" von Christoph Wortberg

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Titel: Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß
Autor: Christoph Wortberg
Preis: 12,95€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 192
Meine Wertung: Zwei Vögelchen
Verlag: BELTZ & Gelberg
ISBN: 978-3-407-81158-5
Will ich kaufen!


Zwei ungleiche Brüder und ein tragischer Vorfall – der die Kulissen einer scheinbar intakten Familie ins Wanken bringt. Ein überwältigender Roman – poetisch, direkt und unerwartet humorvoll. 

Lenny hat seinen älteren Bruder Jakob immer bewundert. Den Großen, den Alleskönner. Doch jetzt ist Jakob tot. Lenny beginnt, Fragen zu stellen. Wer war sein Bruder? Wer ist er selbst? Und was, zum Teufel, ist der Sinn des Lebens ohne Jakob? Da trifft Lenny auf Rosa. Sie kannte seinen Bruder. Besser als er ahnt …

Vorne weg muss ich sagen, dass ich das Buch wirklich mochte. Ehrlich, ich habe es gerne gelesen. Allerdings hat es mich ziemlich überrascht, es war ganz anders, als ich es nach dem Klappentext vermutet hatte. Humorvoll? Nein. Wo hier der Witz zu finden sein soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen - das Buch ist eher recht ernst, was natürlich am ernsten Thema liegt. Ich spoiler hier jetzt
mal fieserweise ein bisschen, ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht allzu übel - aber es geht um Lebenswillen, es geht darum, dass man sich selbst belügt, es geht um Selbstmord. Denn der Tod von Lennys Bruder Jakob war kein Unfall, wie es zunächst scheint.
Das Thema, der Plot, die Charaktere - das alles lässt mich nach Ende des Buches sehr skeptisch zurück. Ich bestreite nicht das Potenzial dieses Buches, welches zweifellos existiert, und auch nicht den wirklich guten und authentischen Schreibstil des Autors (Der "Wortberg" heißt - total cool, oder? Ich meine, mit so einem Namen muss man doch fast schon Autor werden!) aber die ganze Story wirkt auf mich viel zu unausgereift!
So gut wie jede der Figuren kommt mir eindeutig zu kurz, es bleibt einem kaum Zeit, sich in die Geschichte, in ihre Geschichten hineinzuversetzen, vielleicht mit Ausnahme von Lennys, den jungen Teenager, dessen ganzes Leben in sich zusammen fällt, als sein Bruder, sein bester Freund und sein Held plötzlich geht und im Rückblick nicht der fröhliche Alleskönner gewesen zu sein scheint. Als hätte er ihn nicht gekannt, kommt plötzlich die innere Zerrissenheit Jakobs zum Vorschein, von der Lenny nichts geahnt hat. Doch anstatt sich in seinem Schneckenhaus zu verkriechen, sieht Lenny die Tragödie als Anstoß etwas zu verändern und andere Tragödien in Ordnung zu bringen, wie seine Familiensituation. Obwohl Lenny etwas so schreckliches passiert, bleibt er treu sich gegenüber und ehrlich. Das mochte ich sehr an Lenny und auch an dem Buch, aber ganz im Ernst, für die Story ist das Buch einfach zu kurz! Nicht einmal zweihundert Seiten! Manche Geschichten passen auf solch einen kleinen Raum, diese hier aber sicherlich nicht. Also, meiner Meinung nach. Sie wirkt wie heraus gerissen aus etwas Größerem. Ihr fehlt einfach die Zeit um sich zu entfalten und das finde ich echt schade, da mir wie gesagt auch der Schreibstil gefallen hat und die Authentizität des ganzen Buches.
Interessant fand ich auch, wie das Thema Suizid dargestellt wurde. Suizid ist egoistisch, denn man verletzt damit so viele Menschen in seiner Umgebung. Aber in dem Buch wurde auf diesen Aspekt gar nicht so genau eingegangen. In dem Buch wird der Tod, der nun ja logischerweise auf Suizid folgt, als ein Weg in die Freiheit beschrieben, raus aus dem Gefängnis, in dem sich der Depressive eingesperrt fühlt. Das fand ich wie gesagt auch sehr interessant.

Naja, wie ich das Buch gerade so betrachte, finde ich das Cover eigentlich recht hässlich. Allerdings passt es gut zu dem Buchinhalt und außerdem mag ich den Titel^^
Eine interessante, authentisch erzählte Geschichte mit viel Potential - welche meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wird.


Und hier ist die Stelle, an der ich ganz ehrlich DANKE sagen sollte, einmal an Blogg dein Buch und einmal an den Beltz-Verlag (: Wie ich schon sagte, ich habe das Buch gern gelesen, nur leider war es für die Story viel zu kurz...

Und an euch da draußen ein schönes Wochenende! Bei uns war gestern superwarmes Wetter mit viel Sonne und jetzt am Morgen ist alles nebelverhangen. Ich persönlich habe es ja lieber, staunend Frühnebel zu betrachten als schwitzend in der Sonne herum zu rennen... NATI WILL SCHNEE! 

Alles Liebe,
Eure Natalie


11 August 2014

Rezension zu "Geschickt eingefädelt" von Molly O'Keefe

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Titel: Geschickt eingefädelt [Originaltitel: Can't Buy Me Love]
Autor: Molly O'Keefe
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 380
Meine Wertung: Zwei Vögelchen
Verlag: MIRA Taschenbuch
ISBN: 978-3-95649-043-9
Will ich kaufen!


Eishockey-Profi Luc Baker ist fuchsteufelswild: Sein sterbenskranker Vater, zu dem er jeglichen Kontakt abgebrochen hat, will ein blondes Flittchen heiraten! Wütend reist Luc nach Texas, um sich die vermeintliche Erbschleicherin Tara vorzuknöpfen – und erfährt, dass alles nur ein Plan war, um ihn nach Hause zu locken.
Modedesignerin Tara ist verzweifelt: Lyle Baker hat sie aus einer Notlage gerettet und ihr den Job als Geschäftsführerin des Familienbetriebs gegeben. Doch jetzt ist er tot – und sie muss sich mit seinem Sohn Luc herumschlagen, der sie am liebsten in die Wüste schicken würde. Und leider ist Luc nicht nur schrecklich dickköpfig, sondern auch schrecklich attraktiv…

Molly O’Keefe liefert süchtig machende, sexy Liebesgeschichten, wie sie besser nicht sein könnten.
– New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery


Die Story ist eigentlich nicht mal schlecht - von Familiendramen und Intrigen über Erbstreitigkeiten und Gelderpressungen bis hin zur Selbstfindung und kitschigen Liebesbekundungen ist alles dabei. 
Der Einstieg war sehr gut - gleich war man mitten im Geschehen und wurde nach Texas entführt, zur Crooked Creek Ranch der Familie Baker, wo sich die angebliche Verlobte von Lyle Baker, Tara, von Anfang an heftig in den Haaren liegt, sowohl mit Luc, als auch mit seiner Halbschwester Victoria, welche ebenfalls eine große Rolle in dem Buch spielt.
Die meisten Charaktere fand ich ganz okay, Victoria ist meiner Meinung zwar recht zickig und führt sich auf wie ein Snob und eine Diva, aber es ist einfach schön mit anzusehen, wie sie sich um ihren Sohn Jacob sorgt. Eli kam zwar nicht oft vor und war auch sehr wortkarg, aber abgesehen von Jacob mochte ich ihn fast schon am liebsten.
Luc ist auch ein liebenswerter Kerl. Er kann zwar sehr uneinsichtig und sehr sturköpfig sein, aber alles in allem sorgt er sich sehr um die, die er liebt, er ist mutig und scheut sich nicht auszusprechen, was er denkt, er ist eine Kämpfernatur und sehr ehrgeizig.
Da ist er so ganz anders als Tara, die weibliche Hauptprotagonistin, und sie mochte ich so überhaupt nicht. Vielleicht muss man bedenken, was die Arme alles durchgemacht hat und so weiter, aber ich finde sie trotzdem beinahe unerträglich nervtötend. Sie stößt alles, was sie glücklich macht, von sich weg, um schließlich in Selbstmitleid zu ertrinken. Himmel, Mädchen, anstatt todunglücklich einen auf benachteiligt machen, wie wäre es mal mit aufstehen und was tun?! Ist ja schön und gut, dass du Schuldgefühle hast, aber der Selbsthass hilft dir da auch nicht weiter, versuch doch lieber, es wieder gut zu machen. Gut, im Hinblick darauf, dass Taras Verhalten nicht gerade abwegig ist, könnte man ihren Charakter als authentisch und realistisch beschreiben, aber mir persönlich hat es keinen Spaß gemacht, ihr dabei zuzusehen, wie sie alles verkompliziert.
Was mir auch nicht gefallen hat, ist, dass die die Gespräche und alle Hintergründe immer so blass blieben und alles auf mich so verworren und hölzern wirkte.
Der Schreibstil war okay.


Es sieht frisch aus, hat knallige Farben, man erwartet ein lockerleichtest, humorvolles Buch. Nun Ja, das trifft nun nicht so ganz auf den Inhalt zu...



Obwohl das Originalcover (Meiner Meinung nach) absolut hässlich ist, passt es vielleicht sogar ein bisschen besser zum Buch. Aber hätte ich dieses Cover vorher gesehen, ich hätte mir das Buch nie geholt...


Der Plot/Die Grundidee hätte Potenzial - wären die Umsetzung, der Schreibstil und die Charaktere nicht so... hm, mies. Das Buch war nicht wirklich mein Ding.



Ich sage BLOGG DEIN BUCH und dem MIRA Taschenbuch Verlag trotzdem ganz herzlich Danke für das Exemplar (:
Euch da draußen in der großen weiten Welt alles, alles Liebe, immer schön den Teller leer essen (Sonst gibt es schlechtes Wetter) und das Lächeln dabei nicht vergessen!
Eure Natalie





19 Juli 2014

Rezension zu "Ein Mann, ein Ring" von Mathias Taddigs

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Titel: Ein Mann, ein Ring
Autor: Mathias Taddigs
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 255
Meine Wertung: Drei Vögelchen
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16968-9
Will ich kaufen!


Können Pechvögel eigentlich fliegen? Auf Mallorca schon!

Felix hat zwei große Schwächen: seine Freundin Nina- und seinen Hang zu Fettnäpfchen jeglicher Art. Diese Kombination entpuppt sich geradezu als fatal, als Felix beschließt, besagter Nina endlich die Frage aller Fragen zu stellen. Der obligatorische Diamantring ist zwar schnell besorgt, doch schon der Start in den romantischen Pärchenurlaub auf Mallorca erweist sich als ausgewachsene Beziehungsprobe. Denn auf der Lieblingsinsel aller Deutschen warten dummerweise nicht Sommer, Sonne, Strand, sondern stattdessen jede Menge Regenwetter, Felix' Ex und eine gemütliche Gefängniszelle...

Hm, nun Ja. Ich mochte den Einstieg, da nichts unnötig lang gezogen wurde und auch der Rest des ja relativ dünnen Buchs ging rasch über die Bühne. Auch die Idee war nicht schlecht und der Autor hat sich definitiv einige kreative Dinge ausgedacht. Was bei einem Heiratsantrag alles schief gehen kann - Holla, die Waldfee!
Jedoch Felix' gute Absichten in allen Ehren - aber der Typ hatte nicht einfach nur Pech, manchmal war er einfach nur dämlich. Sorry. Das ist auch mitunter das was mir nicht so gut an dem Buch gefallen hat - Die Charaktere. Die Mitreisenden von dem jungen Pärchen bestanden aus noch zwei anderen Paaren und einem kleinen Jungen, und der Satansbraten war um ehrlich zu sein so ziemlich der einzige, den ich wirklich mochte. Denn die angeblich "Erwachsenen" haben sich einfach nur idiotisch und albern aufgeführt und ich frage mich gerade ernsthaft, ob alle Volljährigen so viel trinken. Felix fand ich wie gesagt etwas bescheuert - denn er macht sich viele Dinge einfach nur unnötig schwer, was mir tierisch auf den Keks ging. Und Nina, seine Freundin, fand ich nervtötend zickig. Ich meine von dem Schwachsinn, den Felix verzapft bekommt sie denke ich das Meiste ab, aber ihre Eifersuchtsattacken und unnötigen Ausraster waren einfach nur nervig. Obwohl man ihr zugute halten muss, dass sie sich immer ziemlich schnell wieder eingekriegt hat.
Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen - das mochte ich sehr, genauso wie den Humor des Autors. Ich habe mich jetzt nicht wirklich weggeschmissen vor Lachen, aber ab und zu konnte der Roman mir zwischen dem ganzen Kopfschütteln doch ein kleines Grinsen entlocken. Und wie gesagt - der Plot war eigentlich auch gut. Der Heiratsantrag hat einen perfekten roten Faden gebildet, nur manche Hindernisse, die sich dem ach so armen Felix in den Weg stellen erschienen mir manchmal ein bisschen ebenso bescheuert wie Felix selbst. 


Das finde ich gut. Schöne Farben, gelb und blau, es ist auffällig, nicht überladen. Gefällt mir gut. 



Es war nicht ganz so mein Fall, aber für zwischendurch ist es ganz nett (:


Also, ich Danke herzlichst dem Bastei Lübbe Verlag und Blogg Dein Buch!
Und Euch alles Liebe!
Natalie





08 Juli 2014

Rezension zu "Der Hobbit" von John Ronald Reuel Tolkien

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Titel: Der Hobbit [Orginialtitel: The Hobbit]
Autor: John Ronald Reuel Tolkien
Preis: 14,95€
Seitenanzahl: 384
Meine Wertung: Vier Vögelchen
Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 978-3-608-93977-4
Will ich kaufen!


Bilbo Beutlin ist ein Hobbit, der ein ruhiges, beschauliches Leben im Auenland genießt. Als aber eines schönen Tages der Zauberer Gandalf und dann auch noch dreizehn Zwerge vor seiner Tür stehen, ist es vorbei mit der Gemütlichkeit. Alle zusammen haben eine abenteuerliche Reise vor sich: Sie wollen einen sagenhaften Schatz zurück erobern, den einst der Drache Smaug an sich gebracht hat. Aber Smaug ist nicht nur riesig, sondern auch fürchterlich gefährlich... Und dann gibt es da auch noch einen geheimnisvollen Ring.


Zu dem Buch kam ich durch meine Schwester, welche es in ihrem Schrank stehen hatte und es dort verstauben lies. Natürlich war ich ziemlich neugierig auf das Buch - Wer kennt schon nicht "Der Herr der Ringe" und dadurch zwangsläufig natürlich auch "Der Hobbit"?
Also begann ich zu lesen und wurde hineingeworfen in eine fantastische Welt mit all den Fabelwesen, die ich schon aus meiner Kindheit kenne - Zwerge, Trolle, Zauberer, Drachen, Orks.
Die Menschen waren schon immer fasziniert vom Magischen und Übernatürlichen, also kein Wunder, dass "Der Hobbit" so berühmt geworden ist! Aber am meisten zog mich in den Bann, wie Tolkien alles neu auslegte, sich sogar eigene Wesen ausdachte und diese Welt nicht nur zu einer Neuauflage von schon einer zum eine millionsten Mal erzählten Geschichte machte. Das bewundere ich sowieso immer am meisten - nämlich Einfallsreichtum! Und es soll doch bitte nicht so schrecklich vorhersehbar sein! Auch hier enttäuscht "Der Hobbit" keinesfalls, denn jeden Moment kann hinter der nächsten Ecke das nächste Monster lauern und sich auf die Helden stürzen und Langweile kommt schon mal gar nicht auf, denn meistens lauert tatsächlich hinter jeder Ecke irgendein neues Hindernis, welches das Abenteuer erst so richtig abenteuerlich macht. Ganz im Ernst? Es ist eine grandiose Geschichte! Ich kenne "Herr der Ringe" noch nicht, aber Tolkien hat definitiv Fantasie, und die ist unglaublich wichtig, wenn man seine Leser fesseln und entführen möchte, sodass sie alles um sich herum vergessen und vollkommen in die Geschichte eintauchen, sodass man sich fühlt, als wäre man tatsächlich da! Also liebe Autoren, nehmt euch an Tolkien ein Beispiel :D
Was nicht ganz so mein Fall war, war der Schreibstil. Er war einfach gehalten, aber fast schon ein bisschen langweilig. Manche Sachen wurden (meiner Meinung nach) unnötig genau beschrieben, andere wiederum fast gar nicht. Der Schreibstil klingt auch irgendwie sehr distanziert, und man fühlt sich den Charakteren nicht wirklich nahe, eher, wie wenn man von oben auf die Geschehnisse schaut, und nicht direkt daneben steht. Dadurch wurde einiges an Gänsehautfeeling versaut, denn es waren schon einige zum-Nägel-abkauen-Momente dabei. Das fand ich ein bisschen schade, vor allem, da wirklich liebenswerte Charaktere dabei sind, über die man so gern mehr erfahren möchte.
Denn die Protagonisten waren meiner Meinung nach eigentlich grandios aufgebaut, jeder hatte seine Macken, wodurch sie vor allem richtig menschlich und authentisch wirkten, das mochte ich sehr, nur wurde halt nur an ihrer Oberfläche gekratzt, wodurch sie für meinen Geschmack zu blass blieben.
Was ich auch richtig toll fand, ist die Wandlung, die Bilbo Beutlin, der Hauptprotagonist durchmacht, von Seite zu Seite wird er einem sympathischer. Er legt seine Ängste ab und seine Bequemlichkeit, seine Loyalität und sein Drang sich zu beweisen steigern sich immer weiter und vor allem ist Bilbo bodenständig. Das mag ich sehr an ihm. Materielle Dinge interessieren ihn nicht, er weiß kostbare Dinge wie Ruhe und Frieden zu schätzen, und das ist eine wertvolle Eigenschaft, wie ich finde.


Ich finde Filmcover von Büchern grundsätzlich immer blöd, selbst wenn sie schön sind, so wie das hier. Ich habe aber dennoch das genommen, weil es eben auch das von der Ausgabe meiner Schwester war

(*Hier kurzes Danke an sie einfüg*, auch wenn ich genau weiß, dass du es eh nicht haben willst oder jemals lesen wirst - schade eigentlich!)

Selbstverständlich gibt es noch viele, viele andere Cover!


Eine atemberaubende Geschichte - kreativ, spannend, mitreißend, aber blasse Charaktere und nun ja, der Schreibstil ist natürlich Geschmackssache ;)


Das gibt...





Also, ich finde das Buch richtig gut und besorge mir hoffentlich demnächst mal "Herr der Ringe"
Letztens habe ich dann auch die erste Verfilmung von "Der Hobbit" angesehen (Natürlich erst nachdem ich es gelesen hatte!) und fand sie (Für eine Buchverfilmung) gar nicht schlecht. Ich habe für den Film sogar schon meine erste Filmrezension vorbereitet, mir Notizen gemacht und so weiter, jetzt hoffe ich, dass ich bald dazu komme, das in eine richtige Kritik zu verwandeln und auch bald zu veröffentlichen (:
Bis dahin...
Euch alles Glück dieser Welt und zauberhafte Julitage!

Wer hasst alles noch die Hitze? Ich hätte gerade so gerne Schnee! :D
Eure Natalie