21 Juli 2013

Rezension zu "Merdian - Dunkle Umarmung" von Amber Kizer



Titel: Meridian - Dunkle Umarmung [Originaltitel: Meridian]
Autor: Amber Kizer
Preis: 12,95€ [D]
Seitenanzahl: 346
Meine Wertung: 2 einhalb Federviecher
Verlag: PAN-Verlag
ISBN: 978-3-426-28301-1
Will ich kaufen!


Berührend, magisch, ungewöhnlich

»Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte …«

Ein besonderes Mädchen. Ein großes Abenteuer. 
Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

"'Meridian - Dunkle Umarmung' ist für alle, die All-Age-Mystery und dunkle Romantik jenseits der ausgetretenen Spuren von Twilight mögen." Abenteuer& Phantastik, Januar 2010


"Tolle Storyidee! Echt coole Autorin. Wer unter www.amberkizer.com sieht, wie schrill sie ihre Lieblingstorten verziert, weiß: Diese Frau hat in jeder Lebenslage Fantasie." PETRA - Buch-Extra "Die besten Fantasy Romane", Dezember 2009








Ihr ganzes Leben lang ist Meridian schon vom Tod umgeben, tut sich aber immer noch schwer damit, die Tatsache zu akzeptieren, dass alle Tiere in ihrer Umgebung zu sterben scheinen. Seit sie geboren wurde findet sie jeden Morgen tote Tiere an ihrem Bett, ist eine Außenseiterin und hatte noch nie eine richtige Freundin.
Als ihr sechzehnter Geburtstag immer näher rückt, fangen ihre Eltern sich noch seltsamer zu verhalten an wie zuvor und seltsame Anrufe versetzen ihre Mutter immer wieder in Panik. 
Auch sie und ihr Bruder wissen nicht, warum Meridian so anders ist und Meridian stellt keine Fragen.
Doch am Tag ihres Geburtstages überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Nach einem Autounfall, bei dem einige ihrer Mitschüler ums Leben kommen, drängt Meridians Mutter diese zur Flucht und erklärt, der Unfall sei eigentlich ein Anschlag auf sie gewesen und dass sie in großer Gefahr schwebe. Bevor Meridian weiß wie ihr geschieht, befindet sie sich bereits mit ein paar ihrer Habseligkeiten auf dem weiten Weg zu ihrer Tante, Erklärungen von der Seite ihrer Mutter, die anscheinend doch nicht so unwissend ist, wie sie immer tat, erhält sie nicht.
Nach einer nervenaufreibenden Reise kommt sie endlich in dem Ort, in dem ihre Tante wohnt an. Allerdings herrscht ein Schneesturm, und das Auto, welches sie eigentlich hätte abholen sollen, erscheint nicht am Bahnhof. Allein kämpft sie sich zu dem Häuschen ihrer Tante vor und erreicht dieses, als sie kurz davor ist zu Erfrieren.
Schließlich lernt sie die Frau kennen, nach der sie benannt wurde - ihre Tante - und den liebenswürdigen wie unwirschen Jungen Tens, der bei ihrer Tante wohnt. 
Und dort erhält sie endlich die lang ersehnten Antworten nach der Frage ihrer Existenz: Meridian ist ein außergewöhnliches Mädchen, denn sie ist eine Fenestra. 
Fenestra sind die Fenster zum Himmel - Durch sie gelangen die Seelen der Toten ins Jenseits.
Meridians Tante wird sie lehren mit ihrer Gabe umzugehen und zudem sich vor den Feinden der Fenestra zu schützen : Den Aternocti. Sie bewirken das genaue Gegenteil, wie die Fenestra: Sie sind böse und wollen die Seelen der Toten in die Hölle verfrachten.Und eben ein Mächtiger dieser Gegner hat sich in der Stadt eingenistet und bedroht die Existenz der Bewohner und auch von Meridian und ihrer Tante. 
Merry, Tens und Meridian haben nicht viel Zeit um das Unglück abzuwenden.








Meine Meinung zu dem Buch ist schwierig auszurücken. Ich mag die Idee, die Story, beides ist sehr originell und fantasievoll. Aber der Schreibstil der Autorin hat mir nicht so gut gefallen, war etwas fad und wirkte auf mich emotionslos.
Zudem fehlt mir die Spannung, was wirklich seltsam ist: "Meridian" war jetzt keines dieser Bücher, wo ich auf der einen Seite schon wusste, was auf der nächsten passiert. Und dennoch wirkte auf mich der Handlungsstrang fast schon langweilig und die Autorin hat es nicht geschafft mich wirklich zu überraschen. Nur einmal hat sie es geschafft, mir eine Emotion zu entlocken: Aggression und Wut.
Denn zu lesen, die dieser Perimo seine Hetzreden hielt, wie er die Bewohner der Stadt mit seiner einnehmenden Art blendete und für seine Machenschaften deren Glaube an Gott benutzte, hat mich zum Kochen gebracht. So viel Bosheit in einem Mensch ist doch unvorstellbar! Brrr...
Zumindest waren die Charaktere nicht all zu blass.
Und obwohl ich jetzt nicht sagen kann, was genau ich an ihnen nicht mag, muss man ihnen doch zu gestehen, dass ihre Handlungen nachvollziehbar und begründet waren.
Meridian, ihre Tante und Tens. 
Also, so leid es mir tut: "Meridian" hat mich jetzt nicht so sehr begeistert.








Das Cover ist eigentlich sehr schön und passt auch zum Inhalt: Das dunkelhaarige Mädchen, das düstere Muster sowie die düsteren Farben.


"Meridian" in einem Wort beschrieben? Sagen wir es ist "okay".



Ich vergebe:



Zweieinhalb Federviecher!

Alles Liebe,
Natalie



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