31 Juli 2013

Glaubt ihr eigentlich an Schicksal?

Kommentare:
Guten Abend ihr Hübschen (:

Als ich vor ein paar Tagen zum zweiten Mal "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green gelesen habe, bin ich mal wieder über das Thema  Schicksal gestolpert. 

Und da dachte ich mir, das wäre doch mal interessant zu erfahren, was andere darüber denken, oder ob sie überhaupt irgendetwas darüber denken. Vielleicht bin ich ja auch die Einzige, die sich über so einen Schwachsinn den Kopf zerbricht :D

Ich persönlich glaube ja an Schicksal, zumindest bis zu einem gewissen Punkt.
Es gibt ja auch Leute, die versuchen in allem ein Zeichen zu sehen und denken absolut nichts ist dem Zufall überlassen. So extrem glaube ich jetzt nicht dran.
Doch stellt sich zunächst einmal die Frage: Was genau ist eigentlich Schicksal?!
Ist Schicksal dasselbe wie Gott, der uns einen Weg vorbestimmt hat und uns hilft diesen zu gehen?
Ich persönlich denke ja, wenn es tatsächlich etwas wie Schicksal gibt, ist es dasselbe wie der Gott, an den so viele, aber immer weniger Menschen glauben. Allerdings glaube ich nicht, dass das Schicksal von einer bewusst handelnden Person bestimmt und verkörpert wird. Eher wie ein Computer, der arbeitet und arbeitet und alles ist miteinander vernetzt, wenn ihr versteht was ich meine.
Ich denke, Schicksal heißt nicht, dass für uns etwas vorgesehen ist, dass wir keinen freien Willen haben und unser Leben schon von vorne rein geplant ist. Ich denke, Das Schicksal ist wie ein kleiner Hinweis, wie der allwissende Erzähler im Buch, der alles sieht und hört. Nur kann hier der Erzähler eingreifen, tut es aber dennoch nicht. Eben, wie schon erwähnt, wegen dem freien Willen. Wir alle haben diesen freien Willen und wir haben unsere eigenen Gedanken auf denen unsere Taten folgen, für die wir selbst die Verantwortung tragen. Man hat immer eine Wahl. Und würde der Erzähler eingreifen, wäre diese Wahl weg. Wir wären nicht mehr wir, sondern Marionetten. Also schickt uns der Erzähler kleine Hinweise, die wie ein gut gemeinter Rat wirken: Manchmal erkennt man sie nicht als das, was sie sind und befolgen tun wir sie nur, wenn wir wollen und es für richtig halten. Also schreiben wir dennoch selbst unsere Geschichte.
Und wenn das nicht gerade zu wirr und seltsam und unverständlich war, wisst ihr jetzt so in etwa, wie ich darüber denke.
Zudem denke ich auch, dass das Schicksal auch was mit dem allseits bekannten Karma zu tun hat. Karma - Und was ist das schon wieder?? Karma bezeichnet - Achtung Wikipedia - ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Also im Grunde, jeder bekommt das, was er verdient. Klingt fair finde ich.
Und auch daran glaube ich, denn wie ätzend wäre eigentlich unsere Welt ohne solch eine Gerechtigkeit? Die Tatsache, dass Menschen anderen Menschen nicht einfach schaden können und niemals lernen und merken wie falsch das ist. Ich bin jetzt nicht sonderlich rachsüchtig oder etwas in der Art, ich finde nur man benötigt ein gewisses Gleichgewicht.
Und den Ausgleich zu unserer Ungewissheit und der Art, wie wir vollkommen blind und orientierungslos durchs Leben stolpern, ist eben das Schicksal,
der Ausgleich zu begangenen Taten eben das Karma.

Und jetzt noch eine Frage an mich selbst:
Warum glaube ich an das Schicksal? Glaube ich daran, weil ich den Glauben brauche, um in dieser Welt jeden Tag noch etwas Gutes zu sehen und etwas Sicherheit und Hilfe? Oder glaube ich daran, weil ich wirklich denke, dass es wahr ist?

Tja, gute Frage. Es kommt so oft vor, dass wir uns selbst belügen und uns selbst etwas einreden - Woher verdammt wissen wir bitte, wann genau das der Fall ist? Also können wir nicht mal auf unsere eigenen Gedanken vertrauen? Herrgott - Davon bekommt man ja Kopfschmerzen!
Woher weiß man, dass etwas die Wahrheit ist?
Ich denke die Antwort ist niemals. Wir wissen schon mal gar nichts. Wir können nur glauben etwas zu wissen, aber hundertprozentig sicher sein kann man sich absolut nie. Irgendwie ein deprimierender Gedanke, oder nicht? Dass wir eigentlich rein gar nichts wissen, obwohl wir ja angeblich so intelligente Lebewesen sind. Ja, wirklich sehr, sehr intelligent. Hört man die Ironie heraus? Aber darüber will ich jetzt nicht auch noch stundenlang quatschen.

Also, wenn ihr bis hier gelesen habt und tatsächlich eine Meinung zu dem Thema habt oder euch meinetwegen gerade eine gebildet habt oder euch eine bildet, dann stimmt doch bitte oben auf der rechten Sidebar ab, nur zwei Klicks und das wars, ob ihr nun an Schicksal glaubt oder nicht. Wenn ihr eure Gedanken dazu jedoch noch weiter ausführen wollt, weil euch keines der Antworten passend erscheint, könnt ihr mir natürlich sehr, sehr gerne ein Kommentar hinterlassen oder ein Nachricht schreiben (:

Ich finde es ist ein hochinteressantes Thema über das sich gerne streiten lässt (:

Alles, alles Liebe!
Eure Natalie ♥

30 Juli 2013

Hoffentlich gibt's keine Toten

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Hallihallo ihr Süßen (:
Ich habe gerade auf dem wunderschönen Blog "Mein bester Freund ist ein Buch" eine interessante Blogger-Aktion entdeckt - Zumindest der Idee zu einer.
Bücherbattle lautet der vorläufige Name und die beiden "Erfinderinnen" Daisy und Lena haben sich mit den "Grundzügen" schon echt Mühe gegeben, meiner Meinung nach.
Im Großen und Ganzen geht es darum das beliebteste Buch zu finden und vielleicht gibt es sogar was zu gewinnen ;)
Aber was viel wichtiger ist: Ihr könnt eurem Lieblingsbuch (Oder einem eurer Lieblingsbücher - Aber nur welches?! o.O) zu noch mehr Ruhm und Reichtum verhelfen! Also, bewaffnet euch mit Schildern, Fackeln und Mistgabeln, und kämpft für das Buch, was eurer Meinung nach das beste ist. Allerdings müsst ihr dazu auch bei der Aktion mitmachen :D Allerdings wird die Aktion nur gestartet, wenn sich genug Interessenten finden - Und da müssen wir doch was tun! So viel Fleiß muss belohnt werden, zumal so eine Aktion ja auch Spaß macht :3 Also - Haut in die Tasten!

Alle näheren Info's --> HIER <--


Alles, alles Liebe!
Eure Natalie (:

"Und jetzt stirb!"

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"Ich hätte Grund gehabt, nervös zu sein - immerhin saß ich im Wagen eines fremden Jungen auf dem Weg zu ihm nach Hause, und mir war deutlich bewusst, dass ich mich mit meiner Lunge nur schlecht gegen ungewollte Annäherungsversuche verteidigen können würde -, aber er war ein so verblüffend schlechter Autofahrer, dass ich an nichts anderes denken konnte.
Wir verbrachten ungefähr einen Kilometer in ruckelndem Schweigen, bevor Augustus sagte: »Ich bin dreimal durch die Fahrprüfung gefallen.«
»Was du nicht sagst.«"
- S. 26

"Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose genau drei Monate nach meiner ersten Periode kam. So in etwa: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Und jetzt stirb."
- S. 27, 28

"»Einsame, tendenziell pädophile Schaukel sehnt sich nach Kinderpopos«, sagte ich.
Er lachte. »Deswegen.«
»Was?«
»Deswegen mag ich dich. Ist dir klar, wie selten man einem scharfen Mädchen begegnet, das das Wort pädophil in seiner adjektivischen Bedeutung korrekt anwenden kann? Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie dagewesen du bist.«"
- S. 116

"»Was habe ich denn getan?«, fragte er empört.
»Du weißt schon, blind werden und das ganze Zeug.«
»Aber ich kann doch nichts dafür«, sagte Isaac.
»Ich habe nicht gesagt, dass du etwas dafür kannst. Ich habe nur gesagt, dass es nicht nett war.«"
- S. 126

Aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

Rezension zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

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Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter [Originaltitel: The Fault In Our Stars]
Autor: John Green
Preis: 16,90€ [D] ; 17,40€ [A]
Seitenanzahl: 288
Meine Wertung: 5 Federviecher
Verlag: Hanser
ISBN: 978-3-446-24009-4
Will ich kaufen!


„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

»Wer hier nicht weint und nicht lacht, fühlt wohl schon lange nichts mehr... Das ist kein Jugendbuch, sondern Literatur für alle - anmutig, komisch, kostbar« 
~ Werner Bartnes in der Süddeutschen Zeitung

»So ehrlich und intensiv wie nichts sonst, was ich in letzter Zeit gelesen habe, weder in Jugendbüchern noch in anderen.« 
~ Lev Grossman, Time Magazine

Haaach *seufz* kennt ihr das, wenn ihr ein TOTAL gutes Buch gelesen habt und ihr wollt am liebsten zehntausend Seiten darüber schreiben um zu verdeutlichen wie total gut es ist? Aber dann fällt euch nichts anderes ein, außer, dass es total gut ist?
Wenn Ja - Willkommen im Club!
Wie soll ich sagen? "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" glänzt einfach in jedem Bereich, in jedem Kriterium mit der Bestnote. Mich stört nichts. Irgendwie, und selbst wenn ich mich über manche Stellen aufgeregt habe, finde ich alles so perfekt wie es ist. Es ist einfach nichts hinzuzufügen. 
Der Einstieg ist gut gewählt, es kommen keine Irritationen auf.
Es ist mit viel Witz gerieben, mit Humor und einer Prise Sarkasmus und so etwas liebe ich! Der Schreibstil insgesamt hatte nichts schnulziges an sich, aber war dennoch voller geballter Emotionen. Man hat mit den Protagonisten mit gelitten. Und Krebs ist wirklich eine verdammt scheiß Krankheit. 
Der Plot, die Story - Alles super! Es ist im Prinzip eine Geschichte, wie sie jedem Krebskranken Kind widerfahren kann. Das besondere an der Story machen die Figuren aus - Allen voran natürlich Hazel und Augustus. Ein tragisches sowie perfekt zueinander passendes Liebespaar. Beide haben mich unglaublich beeindruckt. Deren Intellekt war irgendwie zu hoch für mich :D 
Für mich ist dieses Buch auf seltsame Weise auch irgendwie eine Antwort auf so viele Fragen. Es ist wie eine Erleuchtung. Die Ansichten des Autors, die in das Buch sicher irgendwie mit eingeflossen sind, scheinen für mich irgendwie genau den Punkt zu treffen. Auch die Eltern von Hazel und Augustus waren sehr real charakterisiert und gut nachvollziehbar. Muss echt scheiße sein, ein krebskrankes Kind zu haben. 
Dann gibt es noch zum Beispiel Isaac, der die beiden irgendwie zusammen gebracht hat und jetzt
Kleiner Spoiler
leider blind, aber glücklicherweise Krebsfrei ist.

Und Van Houten, diesen Arschloch-Schriftsteller. Der Mann ist wie ein Schlag ins Gesicht, weil er einfach so rücksichts- und respektlos ist, dass es schon fast nicht mehr schockierend ist. Kommen wir ihm ein bisschen entgegen und sagen es liegt an
Noch ein kleiner Spoiler
seinem übermäßigen Alkoholkonsum und seiner toten Tochter.

Und Hazel hat Recht: Er kann einem wirklich leid tun.


Das Cover gefällt mir sehr gut und passt durch den Fokus auf den Sternenhimmel auch sehr gut zum Inhalt. 
Was mich jedoch dazu bewegt hat das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen war der Titel. Keine Ahnung wieso, aber der hat mich sofort aufmerksam werden lassen. Wenn man nur das Wort "Schicksal" nimmt passt der Titel auch zum Buch, weil es inhaltlich auch einiges mit Schicksal zu tun hat, mit dem Universum. Aber in diesem Satz: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", da passt er fast schon wieder nicht. Denn inwiefern soll uns das Schicksal denn bitte verraten? Schicksal ist Schicksal (Jetzt außen vorgelassen, ob es das nun gibt oder nicht) und es hat uns nie versprochen fair zu sein. Aber ich will hier nicht elendslang rumphilosophieren, aber eine Diskussion wär das Thema schon wert.

Und hier nochmal das amerikanische Cover, weil ich sowas immer sehr interessant finde:




Ein emotionaler, berührender, kluger, humorvoller, geistreicher Roman mit toller Story, tollen Charakteren in dem alles so wie es ist perfekt ist.


   


Alles, Alles Liebe!

Eure Natalie (:

26 Juli 2013

Rezension zu "Der Duft von Orangen" von Megan Hart

Kommentare:


Titel: Der Duft von Orangen [Originaltitel: Collide]
Autor: Megan Hart
Preis: 8,99€ [D] ; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 352
Meine Wertung: 1 einhalb Federviecher
Verlag: Mira-Taschenbuch
ISBN: 978-3-86278-754-8
Will ich kaufen!


Immer wenn Emm der Duft von Orangen in die Nase steigt, weiß sie, gleich ist es wieder soweit. Sie verfällt für kurze Zeit in Trance und begibt sich auf eine Reise durch Raum und Zeit. In ihren Träumen landet Emm in den wilden Siebzigerjahren. Dort taucht sie ein in das Flower-Power-Gefühl einer Generation. Und erlebt die Liebesabenteuer ihres Lebens mit dem göttlichen, aufregenden Johnny. Doch plötzlich trifft sie Johnny auch im wahren Leben. Er ist ihr neuer Nachbar, ein Künstler mit bewegter Vergangenheit. Ein Zufall? Oder steckt mehr hinter Emms leidenschaftlichen Träumen, als sie ahnt?


"Klug, witzig und hocherotisch - eine außergewöhnliche emotionale Achterbahnfahrt." - Romantic Times Book Reviews








Emmaline hat es seit frühster Kindheit nicht leicht: Nach einem Unfall hat sie immer wieder kurzzeitige Aussetzter, in denen sie seltsame Dinge träumt. Und immer wenn es soweit ist, steigt ihr der Duft von Orangen in die Nase. Keiner kann sich diese seltsamen Episoden erklären.
Nachdem Emm ein paar Jahre ohne eine Episode durchgestanden hat, hofft sie, dass diese wohl endlich ein Ende gefunden haben. Sie zieht bei ihren Eltern aus und in ein eigenes Haus in einer Kleinstadt.
Doch nur wenige Monate nach ihrem Einzug trifft sie auf Johnny Dellasandro, ein bekannter Künstler mit einer wilden Vergangenheit als Schauspieler. Emm ist sofort fasziniert von dem Mann, kann sich dies jedoch nicht erklären. Kurz nach dem ersten Aufeinandertreffen, fangen plötzlich Emms Episoden wieder an und diesmal träumt sie plötzlich von Johnny - Jedoch dem jungen, aus den 70-er Jahren! Zunächst denkt sie sich nichts dabei, bis die Episoden plötzlich schlimmer werden, länger andauern und Emm keine Ahnung hat, was sie während ihnen in der Wirklichkeit getan hat. Zudem spinnt ihr Kopf die Träume aus Details zusammen, die Emm eigentlich gar nicht wissen kann. Dennoch genießt sie die Episoden, da sie in ihnen mit Johnny zusammen sein kann, und wilde Nächte mit ihm verbringt - Denn auch in der Realität sehnt sie sich nach Johnny, der sie jedoch zunächst zurückweist.
Je näher sie jedoch in der Wirklichkeit dem älteren Johnny kommt, desto mehr machen sie die Halluzinationen stutzig.
Bildet sie sich das alles wirklich nur ein, oder steckt mehr dahinter?








Was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht, denn der Meinung von "Romantic Times Book Reviews" kann ich mich absolut nicht anschließen.
Was ich der Autorin jedoch zu Gute halten muss: Das Buch hat wirklich eine tolle und fantasievolle Story! Ich liebe Zeitreise-Romane eigentlich sehr, da ich das Thema sehr spannend finde, doch nach Spannung sucht man hier vergeblich: Ich wusste auf der ersten Seite schon, was auf der letzten passiert. Gut, bis auf die Sache mit der [Spoiler!] Schwangerschaft. Aber das kam irgendwie meiner Meinung nach auch ziemlich blöd. Aber eins nach dem anderen.
Was mir am allerwenigsten gefallen hat, war die Ausdrucksweise der Autorin und die Hauptprotagonistin. Ich meine klar, heutzutage wundert man sich nicht mal mehr wenn ein Mädchen seiner besten Freundin den lieblichen Kosenamen "Hure" gibt und vielleicht lebe ich in der Hinsicht zu sehr in meiner himmelblauen Zuckerwattetraumwelt, aber mal im Ernst: In jedem zweiten Satz "ficken", "vögeln" und "Muschi" muss nicht sein, oder?! Das ist nicht erotisch, das ist geschmacklos - Ich sag nur, ist meine Meinung. Zudem ist es ziemlich einfallslos in der Wortwahl.
Eigentlich hätte ich ja schon wenigstens ein bisschen Romantik und einen Hauch Kitsch erwartet (Klar, ich als Kitsch-Liebhaberin), aber auch danach sucht man vergeblich. In diversen Szenen, die ziemlich oft vorkamen, war für mich einfach null Gefühl drin. Wo ist das honigsüße Gesülze, das Herzklopfen? Nur ein ganz kleines bisschen - Aber Nein! Romantik ist anscheinend zu viel verlangt.
Und wie gesagt, die Hauptprotagonistin Emm, war einfach nur... die Frau hat weder Anstand, noch Charakter. Verhält sich so eine Lady?! Ich bitte euch!
Liebe Megan Hart, nehmen sie es nicht persönlich, es gibt sicher viele Leute, die diesen Roman lieben, aber ich gehöre nicht dazu.
Johnny mochte ich da schon ein wenig mehr und die meisten seiner Handlungen fand ich sogar nachvollziehbar. Allerdings finde ich den Altersunterschied zwischen ihm und Emm wirklich krass: 25 Jahre sind schon eine lange Zeit. Allerdings haben die beiden wie sich herausstellt eine gemeinsame Vergangenheit...
Und dieses switchen zwischen Vergangenheit und dem Heute war sehr verwirrend, weil die Handlungsstränge der verschiedenen Zeiten sich so ineinander verworren haben, dass man kaum mehr mitkam. Zudem fand ich den Übergang von Johnny-und-Emm-kein-Paar zu Johnny-und-Emm-ein-Paar viel zu schnell. Erst wird detailliert genau beschrieben, wie die zwei zusammen kommen, dann ein Zeitsprung von einigen Wochen, wo sie schon länger zusammen sind, wo dann wieder alles ins Detail geht.
Der Schreibstil der Autorin war okay, nicht zu sehr ausgeschmückt (Also eigentlich gar nicht...), und humorvoll würde ich ihn jetzt auch nicht gerade nennen.







Das Cover finde ich sehr schön, die Frau, die Blumen, die hellen, warmen Farben und auch die Schriftart, in der der Titel gehalten ist. Es passt jetzt nicht wie die Faust auf's Auge zum Buch, aber es passt. Sieht auf jeden Fall sehr hübsch aus. Der Titel passt auch ganz gut zum Buch, aber ich finde der Originaltitel passt irgendwie besser: Collide. Versteht man, wenn man es gelesen hat. Und auch das Cover finde ich passender:



Der Schreibstil ist okay, eine schöne Story aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen.
Tut mir wirklich leid :/

Ich vergebe:


Und an dieser Stelle möchte ich "Blog dein Buch" und dem "Mira-Taschenbuch"-Verlag für das Rezensionsexemplar danken!!!

Und meinen Lesern in der großen weiten Welt noch einen schönen Tag!
Natalie ♥



24 Juli 2013

She's so lovely...

Kommentare:
Als meine noch viel liebere, süßere, verträumtere, coolere, kreativere und beste..re...? Principessa formerly known as Fräulein von und zu durchgeknallt des gesamten Universums mir den


überreicht hat, kam mir sofort das Lied "She's so lovely" von Scouting for girls in den Sinn.
Fragt mich nicht wieso, aber jetzt habe ich einen nervigen Ohrwurm von dem Lied.

Jedenfalls Danke ich meiner liebsten Tina für diese Ehre und mache nun mit den Regeln weiter:


  • Verlinke die Person, die dir den Award verliehen hat.
  • Platziere das Logo auf deinem Blog.
  • Erzähle sieben Dinge über dich.
  • Gib den Award an 15 andere Blogs weiter. 


Verlinkt ist meine Süße oben und zu finden ist das Logo ebenfalls ein paar Zeilen über den Regeln.

Da mir der Award schon mal verliehen wurde, habt ihr ja eigentlich schon sieben Dinge über mich erfahren^^
Dennoch setze ich mich einfach nochmal dran und versuche 7 Dinge heraus zu kramen, die mich mit ausmachen.

  1. Mein Lieblingsbuch ist "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak, einfach weil der Schreibstil ungeheuer gut ist, mir die Erzählweise gefällt, es ultra spannend ist und zudem das beste Buch aller Zeiten ist!
  2. Meine Lieblingsjahreszeit ist der Winter. Ich weiß, die meisten mögen eher den Sommer, aber für mich ist Kälte wesentlich besser zu ertragen als schreckliche Hitze.
  3. Ich bin grottenschlecht in Seilhüpfen....
  4. Ich liebe, liebe, liebe das Tanzen *-* Besonders gerne das Ballett, was ich bis vor Kurzem auch als Hobby ausgeübt habe, mir dann aber zu stressig wurde.
  5. Ich bin unfähig durch Türen zu gehen. Jedes, wirklich jedes Mal stoße ich mir endlich die Schulter oder den Fuß an diesen scheiß Türrahmen!
  6. Ich bin verliiiiebt (Aber Pst, nicht verraten!)
  7. Würde ich eine Million Euro gewinnen, würde ich als erstes zu Thalia gehen!!!


So, das war's. Mir ist nichts anderes eingefallen^^

Und nun reiche ich den Award an jemanden weiter (Ja, es ist nur einer, aber wisst ihr wie anstrengend es ist immer und immer wieder so viele Leute rauszusuchen? Nächstes Mal wieder...), die ihn aber mal sowas von verdient hat!

Der
geht aaaan... (Trommelwirbel)Ach Mist. Ich sehe gerade, Buchgefieder hat den Award erst erhalten. Manno!Okay, weil ich so faul bin, suche ich jetzt keinen mehr raus, tut mir leid.Dennoch - fühle dich geehrt!
Euch allen noch einen schönen Mittwoch! Natalie ♥ 

23 Juli 2013

Neuzugang vom 23. Juli 2013

Kommentare:
Oh. Mein. GOTT.
Heut kam mit der Post mein erstes Rezensionsexemplar und ich bin immer noch total aus dem Häuschen:

Immer wenn Emm der Duft von Orangen in die Nase steigt, weiß sie, gleich ist es wieder soweit. Sie verfällt für kurze Zeit in Trance und begibt sich auf eine Reise durch Raum und Zeit. In ihren Träumen landet Emm in den wilden Siebzigerjahren. Dort taucht sie ein in das Flower-Power-Gefühl einer Generation. Und erlebt die Liebesabenteuer ihres Lebens mit dem göttlichen, aufregenden Johnny. Doch plötzlich trifft sie Johnny auch im wahren Leben. Er ist ihr neuer Nachbar, ein Künstler mit bewegter Vergangenheit. Ein Zufall? Oder steckt mehr hinter Emms leidenschaftlichen Träumen, als sie ahnt?





Und damit ich bloß die begrenzte Zeit von Dreißig Tagen, in der das Rezi von diesem Buch fertig sein muss Ja nicht überschreite, lege ich leider Gottes "Silber" von Kerstin Gier, welches ich eigentlich lesen wollte, erst einmal beiseite. 
Von dem Klappentext her, bin ich schon recht neugierig auf das Buch - Was erwartet mich wohl?

Wo wir gerade von Rezensionen sprechen, die dringend mal geschrieben werden müssten:
Alle Bücher von den letzten Neuzugängen bis auf "Silber" habe ich durch.
Das heißt es fehlen "Meridian - Flüsternde Seelen", "Clockwork Prince", "Kirschroter Sommer", und "Türkisgrüner Winter" *seufz* Obwohl das Lesen länger dauert, habe ich es irgendwie lieber^^


Euch einen wunder, wunder, wunderschönen Dienstag,
Natalie ♥


21 Juli 2013

Rezension zu "Merdian - Dunkle Umarmung" von Amber Kizer

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Titel: Meridian - Dunkle Umarmung [Originaltitel: Meridian]
Autor: Amber Kizer
Preis: 12,95€ [D]
Seitenanzahl: 346
Meine Wertung: 2 einhalb Federviecher
Verlag: PAN-Verlag
ISBN: 978-3-426-28301-1
Will ich kaufen!


Berührend, magisch, ungewöhnlich

»Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte …«

Ein besonderes Mädchen. Ein großes Abenteuer. 
Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

"'Meridian - Dunkle Umarmung' ist für alle, die All-Age-Mystery und dunkle Romantik jenseits der ausgetretenen Spuren von Twilight mögen." Abenteuer& Phantastik, Januar 2010


"Tolle Storyidee! Echt coole Autorin. Wer unter www.amberkizer.com sieht, wie schrill sie ihre Lieblingstorten verziert, weiß: Diese Frau hat in jeder Lebenslage Fantasie." PETRA - Buch-Extra "Die besten Fantasy Romane", Dezember 2009








Ihr ganzes Leben lang ist Meridian schon vom Tod umgeben, tut sich aber immer noch schwer damit, die Tatsache zu akzeptieren, dass alle Tiere in ihrer Umgebung zu sterben scheinen. Seit sie geboren wurde findet sie jeden Morgen tote Tiere an ihrem Bett, ist eine Außenseiterin und hatte noch nie eine richtige Freundin.
Als ihr sechzehnter Geburtstag immer näher rückt, fangen ihre Eltern sich noch seltsamer zu verhalten an wie zuvor und seltsame Anrufe versetzen ihre Mutter immer wieder in Panik. 
Auch sie und ihr Bruder wissen nicht, warum Meridian so anders ist und Meridian stellt keine Fragen.
Doch am Tag ihres Geburtstages überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Nach einem Autounfall, bei dem einige ihrer Mitschüler ums Leben kommen, drängt Meridians Mutter diese zur Flucht und erklärt, der Unfall sei eigentlich ein Anschlag auf sie gewesen und dass sie in großer Gefahr schwebe. Bevor Meridian weiß wie ihr geschieht, befindet sie sich bereits mit ein paar ihrer Habseligkeiten auf dem weiten Weg zu ihrer Tante, Erklärungen von der Seite ihrer Mutter, die anscheinend doch nicht so unwissend ist, wie sie immer tat, erhält sie nicht.
Nach einer nervenaufreibenden Reise kommt sie endlich in dem Ort, in dem ihre Tante wohnt an. Allerdings herrscht ein Schneesturm, und das Auto, welches sie eigentlich hätte abholen sollen, erscheint nicht am Bahnhof. Allein kämpft sie sich zu dem Häuschen ihrer Tante vor und erreicht dieses, als sie kurz davor ist zu Erfrieren.
Schließlich lernt sie die Frau kennen, nach der sie benannt wurde - ihre Tante - und den liebenswürdigen wie unwirschen Jungen Tens, der bei ihrer Tante wohnt. 
Und dort erhält sie endlich die lang ersehnten Antworten nach der Frage ihrer Existenz: Meridian ist ein außergewöhnliches Mädchen, denn sie ist eine Fenestra. 
Fenestra sind die Fenster zum Himmel - Durch sie gelangen die Seelen der Toten ins Jenseits.
Meridians Tante wird sie lehren mit ihrer Gabe umzugehen und zudem sich vor den Feinden der Fenestra zu schützen : Den Aternocti. Sie bewirken das genaue Gegenteil, wie die Fenestra: Sie sind böse und wollen die Seelen der Toten in die Hölle verfrachten.Und eben ein Mächtiger dieser Gegner hat sich in der Stadt eingenistet und bedroht die Existenz der Bewohner und auch von Meridian und ihrer Tante. 
Merry, Tens und Meridian haben nicht viel Zeit um das Unglück abzuwenden.








Meine Meinung zu dem Buch ist schwierig auszurücken. Ich mag die Idee, die Story, beides ist sehr originell und fantasievoll. Aber der Schreibstil der Autorin hat mir nicht so gut gefallen, war etwas fad und wirkte auf mich emotionslos.
Zudem fehlt mir die Spannung, was wirklich seltsam ist: "Meridian" war jetzt keines dieser Bücher, wo ich auf der einen Seite schon wusste, was auf der nächsten passiert. Und dennoch wirkte auf mich der Handlungsstrang fast schon langweilig und die Autorin hat es nicht geschafft mich wirklich zu überraschen. Nur einmal hat sie es geschafft, mir eine Emotion zu entlocken: Aggression und Wut.
Denn zu lesen, die dieser Perimo seine Hetzreden hielt, wie er die Bewohner der Stadt mit seiner einnehmenden Art blendete und für seine Machenschaften deren Glaube an Gott benutzte, hat mich zum Kochen gebracht. So viel Bosheit in einem Mensch ist doch unvorstellbar! Brrr...
Zumindest waren die Charaktere nicht all zu blass.
Und obwohl ich jetzt nicht sagen kann, was genau ich an ihnen nicht mag, muss man ihnen doch zu gestehen, dass ihre Handlungen nachvollziehbar und begründet waren.
Meridian, ihre Tante und Tens. 
Also, so leid es mir tut: "Meridian" hat mich jetzt nicht so sehr begeistert.








Das Cover ist eigentlich sehr schön und passt auch zum Inhalt: Das dunkelhaarige Mädchen, das düstere Muster sowie die düsteren Farben.


"Meridian" in einem Wort beschrieben? Sagen wir es ist "okay".



Ich vergebe:



Zweieinhalb Federviecher!

Alles Liebe,
Natalie



17 Juli 2013

Was hängt denn so an meiner Wand?

Kommentare:
"Die Welt unterteilt sich in Menschen, die dir erzählen, dass deine Träume unerreichbar sind, und in solche, die dich auf ihre Schultern heben, damit du besser heran kommst."
- "Die Rebellion der Maddie Freeman" von Katie Kacvinsky ~ Seite 176

Rezension zu "Die Rebellion der Maddie Freeman" von Katie Kacvinsky

Keine Kommentare:


Titel: Die Rebellion der Maddie Freeman [Originaltitel: Awaken]
Autor: Katie Kacvinsky
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 366
Meine Wertung: 4 einhalb Federviecher
Verlag: Baumhaus
ISBN: 978-3-8432-1040-9
Will ich kaufen!


Das Leben ist zu kurz, um vielleicht zu sagen

Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen - das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur.
Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

In welcher Welt wollen wir leben - und uns verlieben?








Nach dem ersten Mal Lesen war ich unglaublich begeistert von dieser tollen Dystopie, nach dem vierten Mal jetzt haben sich jedoch ein paar Kritikpunkte dazu geschlichen.
Die Geschichte selbst ist wirklich toll ausgedacht und gar nicht mal so realitätsfern! Computer bestimmen die meisten Tagesabläufe der meisten Menschen. Aus unserer Gesellschaft sind die Dinger gar nicht mehr weg zu denken und wenn es wirklich einmal soweit kommen sollte, dass wir gar nicht mehr aus dem Haus kommen, ist das echt traurig.
Allerdings hat die Sache einen sehr großen Haken: Katie Kacvinsky beschreibt die Welt ohne Pflanzen und Natur, alle Bäume und auch der Rasen, die ganze Natur ist aus Plastik, feuerfest und wahrscheinlich unzerstörbar. In ein paar Ecken des Landes sollen noch welche stehen, aber die meisten bekommen nie welche zu Gesicht. Nun stellt sich doch die Frage: Wie überleben die Menschen? Wie atmen sie? Wer wandelt nun das Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um? Die müssten doch längst erstickt sein! Ich bin jetzt zwar kein Ass in Bio, doch dass das eigentlich nicht geht, Ja, das weiß ich.
Aber sonst klingt alles, wie gesagt, sogar ziemlich plausibel. Nachdem die Terroranschläge auf Schulen und Kindergarten und auch die Kriminalität der Jugend und damit auch in den Schulen rasant in die Höhe steigen, soll das System von Maddie's Vater, nämlich das der "Digital-School" gesetzlich verankert werden um den Nachwuchs des Landes zu schützen. Nach einem besonders schlimmen Ereignis ist es soweit, dass alle Kindern nur noch von zu Hause lernen sollen und nur noch soziale Netzwerke ihr Leben bestimmen.
Logisch, oder?

Maddie selbst ist es nach vielen Jahren der Digital School leid nur noch in ihrem Zimmer herum zu hängen und lernt Justin kennen. Die Freundschaft zu ihm und auch zu seinem Freundeskreis gestaltet sich jedoch ziemlich schwierig, da ihr Vater sie streng überwacht und darauf achtet, Maddie's Freiheitswille im Zaum zu halten. Das Misstrauen, welches sich Vater sowie Tochter entgegen bringen, entspringt einem Ereignis vor zwei Jahren, als Maddie sich zum ersten Mal gegen das System ihres Vaters und somit dessen Lebenswerk stellte und gegen ihn arbeitete.
Und in den Situation, in denen Maddie ihrem Vater gegenüber treten muss kam sie mir manchmal wie ein trotziges Kind vor, aber auch sonst ist Maddie manchmal etwas kindisch, was mich allerdings nur leicht gestört hat. Was zu Maddie's Wesen jedoch sehr deutlich zu lesen ist, ist ihre Dickköpfigkeit und Sturheit. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr starker Charakter und es wundert mich wirklich, wie sie es geschafft hat, zwei Jahre lang unterdrückt unter der Fuchtel ihres Vaters auszuharren.
Justin ist mein Lieblingscharakter, denn auch er ist selbstbewusst wie Maddie, er ist witzig und charmant und auch willensstark und zudem sehr selbstlos. Er will für seine Ideale kämpfen, für das Leben, dass die Leute eine Wahl haben. Das hat mir sehr gut gefallen.

Und was ich ebenfalls erwähnt haben wollte: In der Zeit, in der Maddie lebt haben alle Staaten Amerikas eine Einigung getroffen, dass alle Waffen zu verschrotten und es gibt nur noch Betäubungswaffen.
Nun Ja: Die Waffengesetze in Amerika sind ziemlich... Hm, Ja, ihr wisst schon :D Demnach ist es dort natürlich eine ganz besonders gute Idee. Würde gleich die ganze Welt mit machen, würden denke ich mal, einige Probleme gelöst werden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas geschieht unglaublich niedrig. Natürlich ist es eine unglaublich schöne Vorstellung, allerdings glaube ich, dass bevor die Regierungen freiwillig aufhören einander zu bekriegen Schweine anfangen zu fliegen.
Traurige Welt da draußen, wird dann wohl nichts mit "Friede, Freude, Schokokuchen". Verdammter Mist.

Der Schreibstil der Autorin mochte ich sehr, sachlich geschildert, nicht zu sehr ausgeschmückt allerdings waren die Situationen dennoch nicht zu eindimensional geschildert, sondern anschaulich.
Auch die Einführung ist ihr gut gelungen, man war sofort mitten im Geschehen drin und konnte die meisten Aktionen und Empfindungen gut nachfühlen.








Das Cover an sich hat einen kräftigen futuristischen Touch, was hervorragend zur Geschichte passt. Allerdings fand ich es ziemlich enttäuschend, dass der zweite Teil genauso gestaltet ist, nur in einer anderen Farbe. Sowas zeugt immer wieder von Kreativität - Also wirklich!
Zudem fand ich die ursprüngliche Version des Titels besser, wie so oft: Awaken. Und irgendwie mag ich auch das Cover mehr und finde es passt, obwohl es so anders ist, genauso gut - wenn nicht sogar besser - wie das deutsche!



Eine tolle Dystopie (Ich LIEBE Dystopien), schöne Story, die meisten Charaktere sind gut ausgearbeitet und sympathisch, bis auf einige Macken fast perfekt. Gehört zu meinen Lieblingsbüchern!
Hach, wie ich mich auf den dritten Teil freue...

Es gibt, wie schon erwähnt, eben nur fast perfekte


Federviecher. 
Sagen wir einfach, es sind keine 4,5 sondern 4,8 - Ja?


Euch noch einen schönen Mittwoch, fackelt nichts ab!
Natalie ♥

Neuzugänge vom 16. und vom 17. Juli 2013

Kommentare:
Und wieder freue ich mich wie ein Honigkuchenpferd - Denn ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen richtigen SuB! Fünf Bücher umfasst er, da eines der Sechs neu erworbenen Bücher schon gestern dran glauben musste.

Zwei Bücher habe ich mir gestern wieder aus der Stadtbibliothek ausgeliehen.
Beide von Amber Kizer und Teile der "Meridian"-Reihe.


Meridian ~ Dunkle Umarmung
Berührend, magisch, ungewöhnlich »Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte …« Ein besonderes Mädchen. Ein großes Abenteuer. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!





Meridian - Flüsternde Seelen
Das Mädchen Meridian schwebt in größter Gefahr: Als Fenestra ist es ihre Aufgabe, den Seelen der Verstorbenen den Weg in dem Himmel zu weisen – doch sie hat dunkle Gegenspieler, die dies verhindern wollen. Auf der Flucht vor den Aternocti gelangt Meridian in eine friedlich wirkende Kleinstadt, in der sie die Gegenwart einer anderen Fenestra spürt. Kann sie diese finden, bevor die Aternocti es tun?





Und die folgenden Vier kann ich nur dank meiner lieben Principessa in den Händen halten ♥
Danke, Danke, Danke!!!

Endlich – Der erste Band der neuen phantastischen Trilogie von Kerstin Gier: 

Silber – Das erste Buch der Träume
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 

Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …


Kirschroter Sommer
Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?


Türkisgrüner Winter
Geschichten muss man nicht nur lesen, man muss sie spüren. Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht? Sehnsüchtig erwartet: Emely und Elyas are back!


Clockwork Prince
Tessa hat im viktorianischen London bei den Schattenjägern ein neues und sicheres Zuhause gefunden. Doch da wird die Leiterin des Instituts entlassen - ohne ihren Schutz ist Tessa Freiwild für den grausamen Magister. Zusammen mit den beiden jungen Schattenjägern Will und Jem versucht sie, das Rätsel um den Magister zu lösen und findet heraus, dass er einen sie ganz persönlich betreffenden Rachefeldzug führt. Als dann aber auch noch ein Dämon eine Warnung an Will überbringt, wissen sie, dass sie einen Verräter unter sich haben.



Die Irre hat wieder Lesestoff :3 Das macht glücklich *o*




15 Juli 2013

Kuckuck! Da bin ich wieder.

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Und zwar gleich mit ein bisschen Werbung zu einem gerade entdeckten Gewinnspiel:


Von dem schönen Blog Collection of Bookmarks! (Gleich mal Leser werden... ;D)

Und natürlich musste ich gleich mitmachen - 
Ich als großer Bücherjunkie

Und obwohl mir das ja eigentlich nur Konkurrenz einbringt *grins* 

Also - Mitmachen! Es gibt echt tolle Bücher zu gewinnen - und wer kann da schon Nein sagen?
Einfach das Formular ausfüllen und somit in den Lostopf hüpfen!

Alles Liebe!

Eure Natalie (:

06 Juli 2013

BLOG STORY

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Und hiermit starte ich offiziell - also Naja, meine Beste hatte es als erstes online, aber egal - meine erste Bloggeraktion!
Also nicht meine, nur zur Hälfte, aber ihr wisst ja was ich damit sagen will. Ich wusste einfach nicht, wie ich es anders ausdrücken soll und Herrgott Ich fange wieder an zu faseln. Tut mir leid.

Wie das alles funktioniert und die Regeln aussehen, findet ihr oben auf einer neu eingerichteten Seite.

Aber nun - Auf geht's!

BLOGSTORY

Kapitel 1 (Von Natalie)

»Es begann an einem ganz gewöhnlichen Samstag Morgen. 
Madeline Sullivan war wie immer spät dran und verpasste wie immer den letzten Bus, der sie gerade noch rechtzeitig zum "Strangers" gebracht hätte.
Und wie immer würde ihr Chef ein mordsmäßiges Gezeter veranstalten, das - und natürlich war das Madeline ebenfalls bewusst - nicht ganz Ernst gemeint war. Schließlich war der alte Mr. Montgomery die zehn Minuten Verspätung von seiner Mitarbeiterin schon gewöhnt. 
Also bestieg Madeline, eben wie jeden Morgen, einfach den nächsten Bus der Linie 4 und ließ sich außer Atem mit ihrem zu Hause aufgefüllten Coffe2go-Becher auf ihren gewöhnlichen Platz am Fenster schräg gegenüber der Tür fallen. 
Nur eine Sache war anders als sonst: In dem sonst so sonnigen Städtchen, in dem Madeline lebte, schüttete es an diesem Tag ausnahmsweise mal wie aus Kübeln. Summend verfolgte Madeline das Wettrennen der Regentropfen, dessen Rennbahn das schmutzige Busfenster darstellte und den Schiedsrichter der Fahrtwind.
Sie selbst war ganz froh über den Regen, da sie ursprünglich der etwas senilen, aber dennoch unglaublichen netten alten Dame von Nebenan versprochen hatte, ihr beim Blumen gießen zu helfen. Denn das war nun offensichtlich nicht mehr nötig.
Die junge Frau hatte sowieso keine Ahnung wo sich ihre alte verrostete und eben deshalb nicht mehr ganz so intakte Gießkanne versteckt hatte, die sie nie benutzte, da alle ihre Pflanzen, durch die sie einmal versuchte hatte etwas Grün in ihre Wohnung zu bringen, nie lange überlebt hatten. 
Madeline schreckte aus ihren Gedanken hoch, als sie mitbekam, dass ihre Haltestelle schon als nächste durchgesagt wurde. Sie schlürfte den letzten Schluck aus ihrem Becher, packte diesen anschließend zurück in ihre Tasche und stellte sich schon einmal an die Tür. Heute würde ein wunderschöner Tag werden, das spürte sie einfach. Und das trotz des nass kalten Wetters!
Das Mädchen bahnte sich einen Weg durch die sogar schon um diese frühe Uhrzeit ziemlich bevölkerte Fußgängerzone in der Altstadt und kam schließlich vor einem alten Buchladen zum stehen. Das "Strangers" verkaufte hauptsächliche Antiquitäten, seltene Sonderausgaben und sogar alte Bände, die gar nicht mehr gedruckt wurden. Nicht selten verirrte sich irgendein stinkreicher Sammler in den Laden, die immer eine gute Gelegenheit für Mr. Montgomery darstellten um einen richtig guten Preis heraus zu schlagen. Der alte Mann war wirklich nicht auf den Kopf gefallen!
Die Glocke über der Ladentür schellte, als Madeline aus dem Regen ins warme trat.
"Du bist zu spät! Auf die Sekunde genau 10 Minuten! Willst du mir vielleicht mal verraten, wie du das anstellst?!" ertönte auch sofort eine raue Stimme aus einem Zimmer hinter dem Verkaufstresen. Madeline grinste, pfefferte ihren Regenschirm und ihre Umhängetasche in die Ecke und schälte sich aus ihrer Jacke. "Ach Henry, ich weiß es doch auch nicht!" kurz steckte sie den Kopf durch den Türspalt und registrierte, dass ihr Chef wie immer gebeugt über seinen über und über mit Schriften bedeckten Schreibtisch saß und irgendetwas studierte. "Wenn du es schaffst immer zur gleichen Zeit zu spät zu kommen, kann es da so schwer sein es zu schaffen nur ein einziges Mal pünktlich zu erscheinen?" fragte Henry ohne auf zu blicken. Madeline begab sich wieder hinter den Tresen, unterhielt sich aber weiter mit ihrem alten Freund. 
"Du könntest ja beispielsweise die Zeit, wann meine Schicht anfängt, zehn Minuten früher legen, vielleicht würde ich dann endlich einmal pünktlich kommen?" 
"Das ist gar keine schlechte Idee!", erwiderte Henry nachdenklich.
"Siehst du!" Madeline musste nur noch breiter grinsen und schnappte sich derweil ein Buch aus einer der Kisten die gestapelt eine Ecke des Ladens einnahmen um mit dem Einsortieren der neuen Bücher zu beginnen. 
"Oder ich lasse dich einfach länger arbeiten, vielleicht würden dir dann auch deine frechen Sprüche im Halse stecken bleiben!"
Erschrocken ließ Madeline das Buch was sie gerade in der Hand hielt zurück in den Karton fallen. 
"Aber Henry! Du weißt ja, an jedem anderen Tag gern, aber nicht ausgerechnet heute!" Madeline stand innerhalb von Sekunden in Henry Montgomerys Büro. "Ich habe dir doch erzählt, ich gehe heute auf das Konzert - mit Jackson. Ich bitte dich, ich arbeite auch wenn du willst morgen den ganzen Tag und du brauchst mich auch nicht zu bezahlen! Und ich werde nie, nie, niemals mehr zu spät kommen!" Madelines Ton hatte mit jedem Wort an Verzweiflung zugenommen. Henry schmunzelte und blickte nun endlich von seiner Arbeit auf. 
"Wenn dieses Treffen dir so unglaublich wichtig ist möchte ich der jungen Liebe natürlich nicht im Wege stehen." Madeline hob augenblicklich abwehrend die Hände. 
"Wir sind doch kein Liebespaar! Wir sind nur Freunde, nichts weiter." 
Ungläubig hob Henry eine Augenbraue. "Ihr seid also nur Freunde, Ja? Und wir reden auch von dem selben jungen Mann? Du meinst doch den Jackson, von dem du ständig schwärmst und bei dem du rote Wangen bekommst, wenn er dich abholt?"
Madeline wurde schon wieder rot, als sie entrüstet die Arme vor der Brust verschränkte. "Das ist Grausamkeit auf höchster Ebene!"
"Also, wenn ihr nur Freunde seid, dann wird es deinem, wie sagt ihr jungen Leute? Wird es deinem Kumpel bestimmt nichts ausmachen, wenn du deine Strafe heute absitzen musst."
Madeline riss die Augen auf, was Henry zum Lachen brachte.
"Ist ja gut, mein Kind, mach dir keine Sorgen. Aber irgendwann wirst du zu deiner Verliebtheit stehen müssen, ich bring dich schon noch dazu. Hach, das erinnert mich an meine Jugend..."
Wie ein bockiges kleines Kind schüttelte Madeline vehement den Kopf, aber ihre Körperhaltung entspannte sich sichtlich.
"Ich weiß nicht wovon du sprichst!"
"Natürlich weißt du das nicht" lachte Henry "Aber eigentlich ist es schade. Ich muss heute selbst früher weg und dachte, du könntest dann vielleicht den Laden abschließen."
Sofort bekam das Mädchen ein schlechtes Gewissen. "Das kann ich doch trotzdem machen! Ich mach halt nur pünktlich Schluss, keine Minute früher!"
Henry schüttelte den Kopf. "Ich mache nach Ladenschluss aber immer noch Inventur, weil ich sonst nie die Zeit dazu finde." - "Ich komme morgen einfach früher und erledige das dann!" Madeline lächelte voller Elan. "Du willst morgen früher hier sein und das, obwohl du heute bis spät in die Nacht auf ein Konzert gehst?" Henry hob eine Augenbraue. 
Doch Madeline gab sich zuversichtlich. "Ich schaffe das."
Ihr Chef zuckte mit den Schultern. "Meinetwegen. Also ehrlich, deine Energie möchte ich nochmal haben!" Henry lächelte. Madeline wollte noch etwas erwidern, da ertönte die Klingel von der Ladentür. "Ich geh mal nach vorne"
"Warte Madeline!" - Sie drehte sich noch einmal um "Hm?" Da warf Henry ihr die Schlüssel für den Laden zu. "Hier hast du sie schon mal" Madeline fing den Bund geschickt auf und machte sich dann nach vorne um der Kundin zu helfen, die schon noch einem Mitarbeiter rief.
"Wie kann ich ihnen behilflich sein?" Madeline hatte ein strahlendes Lächeln aufgesetzt.
"Also ich bin für das schwarze Top mit den Shorts. Das Outfit geht immer und dir wird auch nicht so schnell warm." riet Erica ihrer Freundin während sie sich auf deren Bett fläzte und Schokolade aß. "Bist du sicher?" Madeline betrachtete skeptisch ihr Spiegelbild, ehe sie sich zu Erica umdrehte. "Du schaust ja gar nicht hin!" empörte sie sich, als sie ihre mampfende Freundin mit den Blick auf irgendeine Zeitschrift gerichtet vorfand. "Doch klar" für eine Millisekunde schaute die Blonde hoch. "Sieht super aus". Madeline schnaubte. "Du bist nicht gerade hilfreich!" 
Erica verdrehte die Augen. "Was machst du da überhaupt für ein Drama draus? Ist doch egal was du anziehst, Jackson gefällst du in jedem Outfit." Sofort war Madeline knallrot. "Jetzt fängst du auch noch damit an! Ich bin nicht in Jackson verknallt!" sagte sie heftig. "Oh Doch, bist du. Und jeder weiß es, bis auf du und Jackson". Madeline schwieg und es herrschte in paar Sekunden Stille.
"Gut, ich zieh das Top und die Shorts an" - "Halleluja!"
Madeline warf ihrer besten Freundin einen vernichtenden Blick zu. "Du sei mal bloß still! Schließlich warst du es, die mich mit Jackson allein gelassen hat." 
"Meine Cousine heiratet! Das ist eine Familienfeier, die ist wohl wichtiger." schnaubte Erica woraufhin Madeline etwas Unverständliches grummelte. 
"Also wenn ihr nach heute Abend nicht zusammen seid, dann weiß ich auch nicht!" kam Erica auf das ursprüngliche Thema zurück und lehnte sich im Bett zurück, während sie Madeline dabei zusah, wie diese ihre Haare mit ordentlich Haarspray einnebelte. Madeline antwortete nicht, sondern griff schließlich zu ihrer wasserfesten Mascara. "Du schickst mir dann ein Foto von seinem Arsch, Ja?" Ericas Grinsen, als sie sah wie Madeline ihre Gesichtszüge entglitten und sie sich die Wimperntusche quer über die Stirn zog, war fast schon sadistisch. "Du..." Madeline war erst einmal sprachlos."Das werde ich ganz sicher nicht! Abgesehen davon, dass... wieso... wieso sollte ich ein Foto von... Wie kommst du immer bloß auf solche Ideen?!" Erica lachte. "Das war doch bloß ein Scherz, ich wollte ich nur ärgern. Tut mir leid, aber es ist einfach zu süß wie du mit Anfang Zwanzig immer noch auf solche Dinge reagierst!" - "Du bist echt fies, weißt du das?" Madeline wischte sich den schwarzen Streifen von der Stirn. "Dafür bin ich bekannt und dafür werde ich gefürchtet"
"Fertig! Wie findest du es?" Madeline drehte sich zu Erica um. "Du siehst bezaubernd aus, wie immer. Oder warte, vielleicht sogar noch etwas besser" 
Seufzend schubste Madeline ein Kuscheltier von ihrem Bett und schnappte sich dessen Platz neben ihrer Freundin. "Erica, hilf mir! Ich glaub, ich pack das heute Abend nicht."
"Oh doch, du schaffst das! Sieh mich an. Gut, und jetzt hör mir zu: Jackson hat dich gern. Sehr gern. Dass du das nicht wahr haben kannst, ändert nichts an dieser Tatsache. Du rockst heute Abend die Konzerthalle und angelst dir deinen Süßen. Hast du mich verstanden?"
Madeline nickte zögernd.
"Ich sagte: Hast du mich verstanden?!"
Diesmal lies die Brünette ein lautes Ja verlauten.
"Das ist meine Maddy!" Erica lachte, da klingelte es an der Tür. Sofort blickte Madeline wieder hilfesuchend zu Erica. "Keine Panik! Hier, das beruhigt die Nerven." Hektisch schob sich Madeline das Kaugummi in den Mund. Erica stand auf und zog sie vom Bett hoch. "Du gehst jetzt zur Tür und begrüßt Jackson ganz normal. Kein Hyperventilieren oder anderweitig seltsames Verhalten, okay?" Panisch nickte Madeline. Erica drückte ihre Freundin noch einmal fest. "Ich darf denke ich also fest damit rechnen, dass ich nach heute Abend allein mit meinem Single Dasein dastehen werde?" Ein aufmunterndes Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. "In Mathematik warst du immer eine Niete", erinnerte Madeline sie. "Egal! Ich wette mit dir um meine neuen IronFist High Heels." Unsicher lächelte nun auch Madeline. "Die Wette gilt!" 

Und nachdem sie ein paar Mal tief durchgeatmet hatte, begab sie sich schließlich zur Tür, vor der ihr Freund Jackson schon ungeduldig auf sie wartete.«


Uuuund - Schnitt!

Gute Nacht an alle da draußen ;*

Kurze Info!

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Hier ist für eine Woche tot - Nati ist im Urlaub ;)

Neuzugänge 6. Juli 2013 - Bibliothek lässt grüßen!

Kommentare:
Huhuu an alle Bücherliebhaber und Wie könnt ihr bloß?! an alle Nicht-Bücherliebhaber.
Mal im Ernst - Wie kann man Bücher nicht lieben?^^

Aber nun zu meinen lieben Neuzugängen.
Heute morgen habe ich unserer Stadtbibliothek einen kleinen Besuch abgestattet und zwei Bücher ausgeliehen, nämlich zwei die sogar recht weit oben auf meiner Wunschliste stehen:

Ich werde immer da sein, wo du auch bist

Abschied und Neuanfang

Das Tagebuch der besten Freundin ist tabu. Es sei denn, die Freundin hat sich das Leben genommen und das Büchlein unter deinem Bett versteckt. Dann musst du es lesen. Verstörend, hoffnungsleer und voller Sehnsucht – ein Abschied in Skizzen und kurzen Briefen. Ein Abschied vom Leben. Du bleibst allein zurück, allein mit deiner Trauer und dem Unverständnis für die Entscheidung deiner Freundin. Doch du hättest sie nicht retten können. Und du kannst lernen, wieder nach vorn zu sehen. So wie Caitlin.





Virtuosity ~ Liebe um jeden Preis

Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt. Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...





Angefangen habe ich jetzt mit Virtuosity (Das Buch liegt gerade geöffnet vor mir :D Seite 141), weil ich auf dieses Buch nach einer guten Rezension von Terii ganz besonders gespannt bin, obwohl das andere ein sehr interessantes Thema behandelt. 

Was ich jedoch erschreckend finde, dass von meiner Bücherwunschliste von ca. 60 Büchern nur 2 verfügbar waren!  Welch traurige Welt...
Dennoch habe ich mich gefreut wie ein Kind, als ich mich zwischen den ganzen Regalen voller Bücher wiederfand... Müsste man in Bibliotheken nicht leise sein, hätte ich wahrscheinlich laut aufgelacht. Und abhalten, durch die Reihen zu tanzen, musste ich mich auch.
Nicht dass die anderen noch gemerkt hätten, dass ich eigentlich in die Irrenanstalt gehöre!

Ich war der Junkie, der seine Lieblingsdroge zurückbekam. 
Alles Liebe euch!
Natalie (: