27 Mai 2013

Wieder daaa!

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Tag meine Lieben, ich bin zurück aus Berlin! Wer ein paar Bilder sehen will
-> Hier

Wollte euch nur schnell Bescheid geben, denn das heißt, bald gibt es neue Rezi's!
Geplant habe ich als nächstes Clockwork Angel von Cassandra Clare, für dessen Leihgabe ich gerne meiner besten und liebsten Tina danken würde: DANKE! :D

Das war's auch schon wieder,

Eure Nati

08 Mai 2013

Ich töte mal eben den Erfinder der Uhr

Kommentare:
Ich habe immer diesen Zeitmangel! Wer hat die Uhr erfunden? Ich muss ihn mal eben umbringen...
Nun Ja, was ich eigentlich damit sagen will, ist: Ich hatte eigentlich noch vor heute die Rezension von "Der Schicksal ist ein mieser Verräter" schreiben, was ich eigentlich schon letzte Woche ausgelesen habe, aber die Zeit... Ja, die Zeit... Ich hatte nämlich lange Schule und jetzt habe ich noch ungefähr tausend Dinge zu erledigen, die ich hier jetzt nicht auflisten werde, da das sowieso keinen interessiert und das alles bis Morgen, da ich von Morgen bis Sonntag in Hamburg bin (mal wieder) und ich dennoch nächste Woche ein paar Arbeiten schreibe und mein Deutschlehrer zudem noch meint, dass er uns über das 4-tägigeWochenende einen Berg an Hausaufgaben aufgeben muss, weil wir ja nichts zu tun haben. Puh, war das ein langer Satz, erst mal Luft holen. Deshalb müsst ihr euch noch bis nächste Woche gedulden - wahrscheinlich gibt es dann das Rezi nächste Woche Samstag, da ich dann auch die Woche über für die Arbeiten lernen werde.
Wollte nur mal Bescheid sagen, nicht dass ihr mich für faul haltet oder so etwas :D

Küsschen!
Natalie

04 Mai 2013

Rezension zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham

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Titel: Bevor ich sterbe [Originaltitel: Before I die]
Autor: Jenny Downham
Preis: 8,95€ [D]
Seitenanzahl: 320
Meine Wertung: 4 Federviecher
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442471065
Will ich kaufen!


Eine Geschichte über den Tod und die Liebe – glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke

Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?








Es geht um die 16-Jährige Tessa, die sich entscheidet, dass ihr all die lebenserhaltenden Maßnahmen, die das unvermeidliche Ende nur herauszögern würden und ihr zudem nur Schmerzen bereiten würden, keinen Sinn mehr machen und wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt, richtig zu leben. Also schreibt sie eine Liste: Einen Tag nur Ja sagen, Sex haben, Drogen nehmen, berühmt werden, an einem Tag so viele Regeln zu brechen, wie es nur geht. Dabei nimmt sie die Hilfe ihrer besten Freundin Zoey in Anspruch. Sie kauft die Läden mit ihrer Kreditkarte leer, sie fährt ohne Führerschein ans Meer. Tessa lebt. Und während sie lebt, lernt sie Adam kennen - der Junge, der nebenan wohnt. Und zusammen mit ihm lebt sie und verliebt sich. Beide haben Angst, vor Tessas Tod und zu erst wehrt sich Tessa mit Händen und Füßen gegen ihre Verbindung. Bis sie merkt, dass sie ihn braucht, dass sie ihn vermisst. Und Adam bleibt bei ihr - doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
"Darf man lieben, wenn man stirbt?"









Tessa ist eine sehr komplizierte Person. Sie ist sehr willenstark, temperamentvoll, manchmal ein bisschen jähzornig, aber sie kann auch sehr sensibel sein, verletzlich. Uns sie gibt niemals auf. Das ist eine Eigenschaft, die mir sehr an ihr gefallen hat. Auch ihre Einstellung gegenüber dem Tod. Ich kann jetzt nicht unbedingt alle ihre Handlungen nachvollziehen und manche Punkte auf ihrer Liste würden nicht auf meiner landen, aber ich finde, Tessa ist ein sehr ausdruckstarker Charakter. Manchmal erscheint sie mir auch ein kleines bisschen egoistisch - aber das muss man manchmal eben sein. Es gefällt mir, wie sie manchmal durchdreht und verrückte Sachen anstellt. In diesem Punkt hat sie Recht - Was hat sie schon zu verlieren?
Adam ist ebenfalls eine wirklich tolle Figur. Er es liebevoll und hilfsbereit. Auch wenn er sich zunächst gegenüber Tessa verschließt, hält er dennoch bis zum Schluss durch - und zu Tessa.
Der Schreibstil ist vielleicht nicht sonderlich ausgeschmückt, manchmal sind die Sätze etwas abgehackt, aber das alles spiegelt auch Tessa und ihren Umgang mit ihrer Situation wieder und hat mir gut gefallen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zeigt die "Wenn-du-stirbst-zieht-dein-Leben-an-dir-vorbei"-Variante des Todes. Ich hoffe, ich habe damit nicht zu viel verraten? Das Buch ist spannend, auch wenn man auch schon zu Anfang weiß, dass Tessa sterben wird. In so einem Buch, welches uns denke ich ungeschminkt die Wahrheit einer solchen Situation näher bringen will, gibt es kein Wunder, dass der Todkranke wie durch Zauberhand gesund wird, eben so, wie es im echten Leben ist. Tessa entdeckt die vielen unscheinbaren Momente im Leben und in all diese Momente mündet ihr ganzes Leben, weil eben alles miteinander zusammenhängt. Mir gefällt diese Sichtweise von Jenny Downham sehr. Allerdings ist es ein sehr ernstes Buch, welches uns hart, so wie auch in Wirklichkeit, einige Tatsachen über das Leben und Sterben näher bringt. Natürlich ist das ganze auch kein witziges und zu verharmlosendes Thema. Aber für mich muss es in einem Buch auch manchmal was zu Lachen geben, eine witzige Bemerkung zwischendurch, selbstironisch, vielleicht sarkastisch. Optimistisch.









Das Cover, nun ja, der weiße, unauffällige Hintergrund, die Vorhänge, das Bett, sollen vermutlich die Hoffnungslosigkeit auf Leben und durch dieses langsame Sterben die Abgeschnittenheit vom Leben symbolisieren, während das Mädchen, welches in die Luft springt, scheinbar voller Energie und Optimismus das genau Gegenteil zeigt und demnach denke ich, gut zu dem Inhalt des Buches passt. Es ist ein bisschen schlichter, nicht zu viele Schnörkeleien und passt demnach auch sehr gut zu dem ernsten Schreibstil der Autorin. Gut getroffen, demnach spielt es für mich jetzt auch keine all zu große Rolle, dass ich bei dem Cover nicht als erstes gedacht habe "Oh, mein Goooooott, wie wunderschön *-*". Schließlich kommt es auf den Inhalt an ;)








Nun ja, ein ernstes Buch mit viel Geist und und ungeschminkter Wahrheit und sicherlich keine leichte Kost, auch wenn das durch den unkomplizierten Schreibstil etwas erleichtert wird. Für mich hat die Autorin das Potenzial der Geschichte ausgeschöpft, sie hat es geschafft ganz gut Spannung auf zu bauen und es kamen die Nebencharaktere nicht unbedingt zu kurz. Punktabzug, nun ja, ich kann nicht unbedingt genau sagen, warum ich die Bewertung nicht sooo hoch lege, aber es kam bei mir jetzt nicht so der WOW-Effekt an. Ich habe mit Tessa mitgefühlt und fand auch das Buch interessant. Demnach empfinde ich es auch als lesenswert. Ach was soll's!


Vier von Fünf ist doch okay (:

Nochmal Danke an Lisa, die mir das Buch ausgeliehen hat!

Alles Liebe,
Natalie

Neuzugänge

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Nun ja, Neuzugang wäre angebrachter. Ich wünschte ja, ich würde mal im Lotto gewinnen, ich würde mir eine ganze Bibliothek ins Zimmer stellen *O*
Aber genug der Träumerei^^
Ich war gestern mit meiner allerliebsten Tina in der Stadt und habe dort ein neues Buch erstanden^^

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Ich denke ja, das Buch wird mir gefallen. Aktuell bin ich auf Seite 113 von 284 Seiten. Und es sieht noch aus wie neu! Ich habe vor Kurzem noch ein Buch über eine sterbenskranke Krebspatientin gelesen "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham. Beide Bücher haben einen sehr, sehr unterschiedlichen Schreibstil und die beiden Hauptprotagonisten Tessa und hier Hazel sind wirklich zwei seeehr unterschiedliche Personen. Ich bin gespannt, welches von beiden das Rennen machen wird. 

Herzallerliebste Grüße!
Eure Natalie (: